17. Arbeiten mit hoch eskalierten Paaren: Regulation vor Intervention
27 Minuten
Beschreibung
vor 4 Wochen
In dieser Episode sprechen Tine und Ben darüber, was in uns als
Paartherapeut:innen passiert, wenn Paare vor unseren Augen
eskalieren. Wenn Stimmen lauter werden, der Raum enger und unser
eigenes Nervensystem mitreagiert, ist das kein Zeichen von
Inkompetenz, sondern von emotionaler Einstimmung.
Die Folge beleuchtet die Bedeutung von Selbstwahrnehmung,
Regulation und Bindung im Therapieraum und zeigt, wie wir auch in
stressigen Momenten präsent und führend bleiben können – ohne zu
beschämen oder autoritär zu werden. Eine angeleitete Spürübung
unterstützt dabei, innere Sicherheit, Wachheit und Ruhe zu
verankern.
Anhand konkreter Praxisbeispiele geht es um zentrale Fragen der
Arbeit mit eskalierenden Paaren: Wie verlangsamen wir den
Prozess? Welche Sätze helfen wirklich? Was tun wir, wenn Paare
nicht stoppen? Und wie nutzen wir Stimme, Körper und Präsenz als
regulierende Instrumente?
Diese Folge richtet sich an EFT-Paartherapeut:innen und andere
bindungsorientiert Arbeitende, die ihre Führung vertiefen möchten
– nicht durch mehr Technik, sondern durch Verkörperung, Klarheit
und Mitgefühl.
Chapters
00:00 Wenn der Paarzyklus den Raum übernimmt 02:49 Angeleitete
Spürübung - Mitgehen, ohne mitgerissen zu werden 09:31 Eskalation
antizipieren und einordnen 13:47 Der „Oh-oh-Moment“ im eigenen
Körper - Pause statt Panik 20:46 Was tun, wenn Paare nicht
stoppen?
Keywords
Paartherapie, Eskalation, Selbstwahrnehmung, Bindung,
Nervensystem, Führung, Regulation, Therapie, Spürübungen,
emotionale Intelligenz
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