"Glaube trifft Alltag" - Gespräch mit Martin Kürble
12 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias
Peter mit dem Düsseldorfer Theologen und Pastoralreferenten Martin
Kürble. Zuerst erzählt Kürble, warum ihn die Bibel bis heute
fasziniert: Sie überrasche ihn immer wieder und spreche direkt in
sein Leben hinein. Er liest mittlerweile oft das Tagesevangelium
ohne große Vorarbeit und hört darauf, was ihn innerlich
berührt. Danach geht es um das Evangelium vom Weltgericht aus
dem Matthäus-Evangelium. Kürble, der auch als Krankenhausseelsorger
arbeitet, erklärt, dass Jesu harte Worte keine Drohung seien,
sondern ein starkes Zeichen für Gerechtigkeit. Gott stehe besonders
auf der Seite der Schwachen und der Opfer von Gewalt und
Missbrauch. Nächstenliebe sei im Alltag konkret nicht leicht, aber
genau darin liege die christliche Herausforderung. Wer
verstehen will, warum dieser Text und Jesu entschiedene Worte zur
Gerechtigkeit heute noch wichtig ist, sollte unbedingt
reinhören.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu
seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt
und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner
Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm versammelt
werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die
Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner
Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König
denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater
gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der
Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig
und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir
zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen;
ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und
ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir
gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr,
wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder
durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd
gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und
wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir
gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage
euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das
habt ihr mir getan. Dann wird er zu denen auf der Linken sagen:
Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den
Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr
habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir
nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich nicht
aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben;
ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig
oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis
gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen
antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten
nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und diese
werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen
Leben. (Mt 25,31-46)( Ständige Kommission für die Herausgabe
der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Peter mit dem Düsseldorfer Theologen und Pastoralreferenten Martin
Kürble. Zuerst erzählt Kürble, warum ihn die Bibel bis heute
fasziniert: Sie überrasche ihn immer wieder und spreche direkt in
sein Leben hinein. Er liest mittlerweile oft das Tagesevangelium
ohne große Vorarbeit und hört darauf, was ihn innerlich
berührt. Danach geht es um das Evangelium vom Weltgericht aus
dem Matthäus-Evangelium. Kürble, der auch als Krankenhausseelsorger
arbeitet, erklärt, dass Jesu harte Worte keine Drohung seien,
sondern ein starkes Zeichen für Gerechtigkeit. Gott stehe besonders
auf der Seite der Schwachen und der Opfer von Gewalt und
Missbrauch. Nächstenliebe sei im Alltag konkret nicht leicht, aber
genau darin liege die christliche Herausforderung. Wer
verstehen will, warum dieser Text und Jesu entschiedene Worte zur
Gerechtigkeit heute noch wichtig ist, sollte unbedingt
reinhören.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu
seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt
und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner
Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm versammelt
werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die
Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner
Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König
denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater
gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der
Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig
und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir
zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen;
ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und
ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir
gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr,
wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder
durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd
gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und
wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir
gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage
euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das
habt ihr mir getan. Dann wird er zu denen auf der Linken sagen:
Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den
Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr
habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir
nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich nicht
aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben;
ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig
oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis
gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen
antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten
nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und diese
werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen
Leben. (Mt 25,31-46)( Ständige Kommission für die Herausgabe
der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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