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Beschreibung
vor 2 Wochen
Herkunft und Erinnerung prägen unser Leben oft auf eine Weise, die
sich erst später zeigt. Familiengeschichten wirken weiter, auch
dann, wenn sie brüchig bleiben, lückenhaft sind, oder von Schweigen
durchzogen. Literatur kann ein Ort sein, an dem diesen verborgenen
Linien nachgegangen wird. In ihrem Debütroman Heimholen setzt sich
Katherina Braschel mit den eigenen Vorfahren auseinander und mit
der Frage, wie Vergangenheit erzählt werden kann, wenn sie von
Verlust, Vertreibung und Schuld geprägt ist. Der Roman greift die
Geschichte der Donauschwaben auf, thematisiert ihre Vertreibung
ebenso wie eine dunkle SS-Vergangenheit innerhalb der Familie. Im
Podcast Gespräch erzählt die Autorin von der Schwierigkeit, sich
dieser Geschichte zu stellen, Verantwortung anzuerkennen und einen
eigenen Umgang mit dem Erbe der Vergangenheit zu finden. Auch der
Literaturbetrieb kommt zur Sprache: Fragen von Sichtbarkeit,
Erwartungen und Konkurrenz, und wie sie als Autorin damit umgeht.
Zur Autorin: Katherina Braschel, geboren 1992 in Salzburg,
studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität
Wien. Sie lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien.
Neben ihrer literarischen Arbeit ist sie als Kulturveranstalterin
tätig, Redaktionsmitglied zweier Literaturzeitschriften und gibt
Schreibworkshops. 2024 war sie Writer-in-Residence der Max Kade
Foundation an der Bowling Green State University in Ohio (USA).
Katherina Braschel erhielt zahlreiche Preise und Stipendien,
darunter den Förderpreis der Rauriser Literaturtage (2019), den
WORTMELDUNGEN-Förderpreis (2019) sowie den Limburg-Preis (2022).
2020 erschien ihr experimenteller Band es fehlt viel. Heim holen,
2026 im Residenz Verlag erschienen, ist ihr erster Roman.
sich erst später zeigt. Familiengeschichten wirken weiter, auch
dann, wenn sie brüchig bleiben, lückenhaft sind, oder von Schweigen
durchzogen. Literatur kann ein Ort sein, an dem diesen verborgenen
Linien nachgegangen wird. In ihrem Debütroman Heimholen setzt sich
Katherina Braschel mit den eigenen Vorfahren auseinander und mit
der Frage, wie Vergangenheit erzählt werden kann, wenn sie von
Verlust, Vertreibung und Schuld geprägt ist. Der Roman greift die
Geschichte der Donauschwaben auf, thematisiert ihre Vertreibung
ebenso wie eine dunkle SS-Vergangenheit innerhalb der Familie. Im
Podcast Gespräch erzählt die Autorin von der Schwierigkeit, sich
dieser Geschichte zu stellen, Verantwortung anzuerkennen und einen
eigenen Umgang mit dem Erbe der Vergangenheit zu finden. Auch der
Literaturbetrieb kommt zur Sprache: Fragen von Sichtbarkeit,
Erwartungen und Konkurrenz, und wie sie als Autorin damit umgeht.
Zur Autorin: Katherina Braschel, geboren 1992 in Salzburg,
studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität
Wien. Sie lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien.
Neben ihrer literarischen Arbeit ist sie als Kulturveranstalterin
tätig, Redaktionsmitglied zweier Literaturzeitschriften und gibt
Schreibworkshops. 2024 war sie Writer-in-Residence der Max Kade
Foundation an der Bowling Green State University in Ohio (USA).
Katherina Braschel erhielt zahlreiche Preise und Stipendien,
darunter den Förderpreis der Rauriser Literaturtage (2019), den
WORTMELDUNGEN-Förderpreis (2019) sowie den Limburg-Preis (2022).
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