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Beschreibung
vor 4 Monaten
Emjay spricht mit Shakiba Eisenblätter über ihre
lange Hüftgeschichte: geboren mit unbehandelter
Hüftdysplasie, später Basketball-Leistungssport
– bis daraus eine Hüftkopfnekrose und
schließlich Arthrose Grad 4 wurde. Über Jahre
lebte sie mit Schmerzen, schluckte Schmerzmittel, probierte
Alternativ-Ansätze („Hokuspokus“) und schob den Eingriff hinaus,
weil sie „zu jung“ war und man die Lebensdauer einer Prothese im
Blick hat. Der Wendepunkt kam, als sie nach einem falschen Move
kaum noch gehen konnte: Entscheidung zur Hüft-OP
– für sie kein Schock, sondern „wie Weihnachten“, weil es das
Ende des Leidens bedeutete. Nach der OP erlebt sie neben
Erleichterung auch eine harte Phase: Zuhause folgt ein
emotionaler Crash, später erkennt sie
Entzugserscheinungen durch Opioide. Danach
geht’s in die Reha (orthopädischer Fokus, überwiegend ältere
Patient*innen): Shakiba nutzt die Zeit maximal, läuft viel mit
Krücken, trainiert konsequent und beschreibt die stationäre Reha
als seltene „Zeit nur für mich“. Fazit: Struktur schlägt Angst –
und ein klarer Entschluss gibt Selbstwirksamkeit zurück.
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