#1478 Inside Wirtschaft - Robert Halver/ Jens Chrzanowski: „Wäre deutsche Politik an der Börse, wäre sie ein Pennystock"
Schlechte Stimmung, viel Handelsvolumen?
16 Minuten
Podcast
Podcaster
Alle Themen rund um Börse, Finanzen, Politik und Wirtschaft
Beschreibung
vor 3 Tagen
Die Stimmung für die deutsche Wirtschaft hat sich diese Woche
weiter eingetrübt, doch das Handelsvolumen an der Börse ist aktuell
recht hoch. Welche Aktien und Branchen sind jetzt interessant?
„Wenn man auf dem Rosenmontagszug ist und die Persiflage-Wagen
sieht, wo die Politik durch den Kakao gezogen wird, dann weiß man,
was auf den Nägeln brennt. Wir bekommen es nicht hin, weil wir
keine knallharten Reformen machen. Nur Geld reinzupumpen, bringt ja
nichts. Die Union hat Angst, an die AfD zu verlieren und die SPD an
die Linken. Wäre die deutsche Politik an der Börse notiert, wäre
sie ein Pennystock", so Robert Halver (Baader Bank). Für die
aktuelle Situation gibt Jens Chrzanowski (Deutschlandchef vom
Online-Broker XTB) klare Empfehlungen: „Wirtschaft und Börse sind
öfter mal getrennt. Wir haben seit drei Jahren kein wirkliches
Wachstum. Ganz schön schlechte Zeiten. Trotzdem sind wir nah am
Allzeithoch. Die Stimmung ist weiterhin gut. Deutschland und die
Welt haben Kapital. Handelsvolumen kann ja bedeuten, dass ich kaufe
oder verkaufe. Ich hab mich im November festgelegt, was ich für
2026 auf meine Watchlist packe. Das sind drei deutsche Werte:
Lufthansa, Bayer und Mercedes. Lufthansa seit Jahresbeginn elf
Prozent im Plus, Bayer 23 Prozent im Plus, Noch nicht ganz so
performt hat mein dritter Wert: Mercedes - im Minus mit 2,5 Prozent
seit Jahresbeginn." Alle Details im Interview von Inside
Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und
auf https://www.xtb.com
weiter eingetrübt, doch das Handelsvolumen an der Börse ist aktuell
recht hoch. Welche Aktien und Branchen sind jetzt interessant?
„Wenn man auf dem Rosenmontagszug ist und die Persiflage-Wagen
sieht, wo die Politik durch den Kakao gezogen wird, dann weiß man,
was auf den Nägeln brennt. Wir bekommen es nicht hin, weil wir
keine knallharten Reformen machen. Nur Geld reinzupumpen, bringt ja
nichts. Die Union hat Angst, an die AfD zu verlieren und die SPD an
die Linken. Wäre die deutsche Politik an der Börse notiert, wäre
sie ein Pennystock", so Robert Halver (Baader Bank). Für die
aktuelle Situation gibt Jens Chrzanowski (Deutschlandchef vom
Online-Broker XTB) klare Empfehlungen: „Wirtschaft und Börse sind
öfter mal getrennt. Wir haben seit drei Jahren kein wirkliches
Wachstum. Ganz schön schlechte Zeiten. Trotzdem sind wir nah am
Allzeithoch. Die Stimmung ist weiterhin gut. Deutschland und die
Welt haben Kapital. Handelsvolumen kann ja bedeuten, dass ich kaufe
oder verkaufe. Ich hab mich im November festgelegt, was ich für
2026 auf meine Watchlist packe. Das sind drei deutsche Werte:
Lufthansa, Bayer und Mercedes. Lufthansa seit Jahresbeginn elf
Prozent im Plus, Bayer 23 Prozent im Plus, Noch nicht ganz so
performt hat mein dritter Wert: Mercedes - im Minus mit 2,5 Prozent
seit Jahresbeginn." Alle Details im Interview von Inside
Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und
auf https://www.xtb.com
Weitere Episoden
In Podcasts werben
Kommentare (0)