Bitcoin und Co. Wie sicher und sozial gerecht sind Kryptowährungen?
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Beschreibung
vor 1 Woche
Gespräch vom 12. Februar 2026 mit Journalist und Autor
Ijoma Mangold und Dr. Jürgen Schaaf (Europäische Zentralbank),
moderiert von Claudia Wehrle (ARD-Finanzredaktion).
Bitcoin wollte einst das existierende Finanzsystem
revolutionieren und ist heute längst Teil davon. Ursprünglich
entstand die Kryptowährung als Antwort auf die Finanzkrise:
Transaktionen sollten dezentral und kryptografisch gesichert,
ohne Banken und frei von staatlicher Einflussnahme funktionieren.
Das Versprechen lautete: finanzielle Selbstbestimmung für alle.
Die Realität fällt deutlich ambivalenter aus. Einige wenige hat
Bitcoin sehr reich gemacht, viele andere haben ohne
Sicherheitsnetz ihr Vermögen verloren. Gleichzeitig ist ein
völlig neues Segment im Finanzmarkt entstanden. Ist das
Versprechen größerer Selbstbestimmung und Dezentralität haltbar?
Denn wenn staatliche Souveränität über Geld schwindet, bleibt das
nicht ohne Folgen für Demokratie und Gemeinwohl. Es stellt sich
aber auch die Frage: Wie reformbedürftig und -fähig ist unser
Finanzwesen?
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