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Episoden

1 Stunde 25 Minuten
Gespräch vom 26. Oktober 2026 mit Prof. Dr. Mira Sievers (Universität Hamburg) und Rabbiner Julian-Chaim Soussan (Jüdische Gemeinde Frankfurt), moderiert von Dr. Annegreth Schilling (Evangelische Akademie Frankfurt).

Die Reihe „Alles Frankfurt“ bringt zwei Menschen aus unterschiedlichen Welten zusammen, um über ihren persönlichen Blick auf die Stadt zu sprechen. Sie teilen ihre Geschichten und Erfahrungen und gehen der Frage nach, wo aus ihrer Sicht Räume zum Zuhören und Mitgestalten entstehen. An diesem Abend geht es unter dem Titel „Was wir glauben“ um das Thema Religion. Rabbiner Julian-Chaim Soussan und die Professorin für islamische Theologie Mira Sievers tauschen sich über ihre religiösen Wahrnehmungen der Stadt Frankfurt aus: Sie sprechen über Zusammenhalt und Irritationen, über wichtige religiöse Orte und Religionsfreiheit. Seit dem 7. Oktober 2023, dem Überfall der Hamas auf Israel, haben die Spannungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen auch in Frankfurt zugenommen. Das gegenseitige Erzählen und Zuhören ist wichtig, um die – mitunter unterschiedlichen – Blicke auf Frankfurt zu teilen. Der Abend soll einen Beitrag zu diesem Dialog leisten.

Weiterführend

Tagungsseite mit allen Informationen zur Veranstaltung: https://www.evangelische-akademie.de/64219

Über die Evangelische Akademie Frankfurt

Die Evangelische Akademie Frankfurt bringt Menschen zusammen – Jugendliche und Erwachsene, die sich für das interessieren, was unsere Gesellschaft bewegt. In unseren öffentlichen Veranstaltungen diskutieren wir über drängende Gegenwartsthemen und tauschen uns darüber aus, wie wir gemeinsam Zukunft gestalten können. Dabei orientieren wir uns an unserem Leitbild: protestantisch, weltoffen, streitbar.

Website: https://www.evangelische-akademie.de

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2 Stunden 5 Minuten
Wirtschaftspolitisches Forum vom 20. Oktober 2026 mit Prof. Dr. Justus Haucap (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Wirtschaftsjournalistin und Publizistin Ulrike Herrmann, moderiert von Wirtschaftsjournalistin Dorothee Holz.

Wachstum schafft Wohlstand, so lautet ein Grundsatz unseres Wirtschaftssystems. Die Sinnhaftigkeit ständigen ökonomischen Wachstums wird jedoch von vielen in Zweifel gezogen. Unsere Welt ist endlich – daher argumentiert die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, dass es kein unendliches und auch kein „grünes“ Wachstum geben könne. In ihrem Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ (2022) fordert sie ein wirtschaftliches Umdenken hin zu einem sozial gerechten, kontrollierten Schrumpfungsprozess mit dem Ziel einer ökologischen Kreislaufwirtschaft. Dieses Szenario steht heute, 2026, in einem Spannungsverhältnis zu weiteren Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Geopolitische Krisen und Kriege – insbesondere Energiepreisschocks, Zölle und international gestörte Lieferketten – belasten die Unternehmen und lassen die Verbraucherpreise in die Höhe schießen. Der Ökonom Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie, setzt dem eine marktwirtschaftlich-liberale Wachstumspolitik entgegen. Für ihn sind strukturelle Reformen, Bürokratieabbau und Wettbewerb entscheidend, um die Wachstumsschwäche zu überwinden und damit Wohlstand zu sichern. Immerhin prognostizieren die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute für 2027 wieder einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent. Welche Bedeutung hätte das für Unternehmen, Verbraucher/innen und Gesellschaft? Und muss sich langfristig unsere Strategie verändern?

Über die Evangelische Akademie Frankfurt

Die Evangelische Akademie Frankfurt bringt Menschen zusammen – Jugendliche und Erwachsene, die sich für das interessieren, was unsere Gesellschaft bewegt. In unseren öffentlichen Veranstaltungen diskutieren wir über drängende Gegenwartsthemen und tauschen uns darüber aus, wie wir gemeinsam Zukunft gestalten können. Dabei orientieren wir uns an unserem Leitbild: protestantisch, weltoffen, streitbar.
47 Minuten
Diskussion im Rahmen der Südwestdeutschen Medientage vom 23. Juni 2026 mit ARD-Korrespondent Matthias Ebert und Dr. Ladislaus Ludescher  (Goethe-Universität Frankfurt ), moderiert von Joelle Altmann und Melanie Wernz (Schwetzinger Zeitung). Anmoderation: Tamara da Rocha Oliviera (Frank-Loeb-Institut, RPTU Landau).

Heute wirkt die Welt stärker von Gewaltereignissen geprägt als noch vor einigen Jahren. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine, Terroranschläge, Übergriffe, Femizide, zunehmende Angriffe auf Journalist/innen oder Hass im Netz: Medienschaffende stehen immer wieder vor der Frage, was von dieser Gewalt gezeigt, eingeordnet und besprochen werden kann oder muss und wie ein verantwortungsbewusster Journalismus im Umgang mit Gewaltdarstellungen aussieht. Die Wahl der Bilder und einzelner Worte, die Menge und der Rhythmus an Informationen sowie ihr Detailgrad beeinflussen, wie diese Ereignisse wahrgenommen werden. Sie können auf Probleme und Konflikte, die womöglich sonst übersehen worden wären, aufmerksam machen – im Idealfall, bevor ein Konflikt in offene Gewalt mündet.

Über die Südwestdeutschen Medientage:

Bei den Südwestdeutschen Medientagen treffen sich Sozial- und Kommunikationswissenschaftler, Theologen, Journalisten, Medienpolitiker und engagierte Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch über medienethische und medienpolitische Orientierungsfragen. Sie bieten eine kritische Standortbestimmung des Medienbetriebs und verstehen sich als Anregung des medienpolitischen und medienethischen Diskurses.

Website: https://suedwestdeutschemedientage.de/
1 Stunde 32 Minuten
Digitales Forum der Evangelischen Akademien vom 1. Oktober 2026 mit Roman Huber (Mehr Demokratie e.V.), Dr. Alexander Leistner (Leuphana Universität Lüneburg) und Prof. Dr. Gesine Schwan (Politikwissenschaftlerin und Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission), moderiert von Christoph Maier (Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt) und Hanna-Lena Neuser (Evangelische Akademie Frankfurt).

Mit fünf Landtagswahlen sind in diesem Jahr in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wichtige politische Weichen gestellt worden. Die Ergebnisse weisen über die einzelnen Bundesländer hinaus, da sie bundesweit die Gemüter bewegen: Kommt die AfD erstmals in Regierungsverantwortung? Wie gelingt parlamentarische Demokratie, wenn die Opposition ausfällt, weil sie das System als Ganzes infrage stellt? Warum ist die Kooperation der demokratischen Kräfte so mühsam? Für welche Entwicklungen und gesellschaftlichen Tendenzen stehen die erkennbaren Symptome? Zur Erörterung dieser Fragen laden die Evangelischen Akademien kurz vor dem Tag der deutschen Einheit zu einer gesamtdeutschen Analyse der Lage ein: Gäste aus der politischen Praxis, Publizistik und Wissenschaft diskutieren mit Vertretern aus Ost und West über die Signale, Auswirkungen und Lehren der Landtagswahlen.

Weiterführend

Tagungsseite mit allen Informationen zur Veranstaltung: https://www.evangelische-akademie.de/...

Über die Evangelische Akademie Frankfurt:

Die Evangelische Akademie Frankfurt bringt Menschen zusammen – Jugendliche und Erwachsene, die sich für das interessieren, was unsere Gesellschaft bewegt. In unseren öffentlichen Veranstaltungen diskutieren wir über drängende Gegenwartsthemen und tauschen uns darüber aus, wie wir gemeinsam Zukunft gestalten können. Dabei orientieren wir uns an unserem Leitbild: protestantisch, weltoffen, streitbar.

Website: https://www.evangelische-akademie.de

Newsletter: https://evangelische-akademie.de/news...
1 Stunde 46 Minuten
Gegenlicht – Forum für Gegenwartsfragen vom 15. September 2026 mit Prof. Dr. Simon T. Franzmann (Georg-August-Universität Göttingen) und Eileen O’Sullivan (Volt), moderiert von Philip Grassmann (Der Freitag).

Das Erstarken rechtspopulistischer Parteien macht Regierungsbildungen innerhalb des demokratischen Spektrums immer schwieriger, sowohl auf Bundesebene als auch in Ländern und Kommunen. Im Extremfall müssen alle anderen Parteien in einem Parlament miteinander koalieren, um eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern, was den Wettbewerb um demokratische Politikansätze in den Hintergrund treten lässt. In dieser Situation wird zunehmend über Minderheitsregierungen diskutiert: Könnten wechselnde Mehrheiten dazu beitragen, dass einerseits in Sachfragen Kompromisse zwischen Regierung und Opposition ausgehandelt werden, aber andererseits die Unterschiede unter den demokratischen Parteien sichtbar bleiben? Oder droht die Gefahr, dass damit der extremen Rechten eine Tür zum faktischen Mitregieren geöffnet wird? In der Reihe „Gegenlicht“ diskutieren darüber Eileen O’Sullivan – als Mitglied der Partei Volt und Stadträtin in Frankfurt mit komplizierten Mehrheitsverhältnissen vertraut – und der Göttinger Demokratieforscher Simon T. Franzmann. Er hat unter anderem am Beispiel Dänemarks untersucht, wie Minderheitsregierungen die ideologische Ausrichtung rechtspopulistischer Parteien beeinflussen können. Zur Gesprächsreihe „Gegenlicht“: Gesellschaftliche und mediale Debatten werden zunehmend polarisierend geführt. Es scheint oftmals nur Schwarz oder Weiß zu geben, man ist entweder dafür oder dagegen. In dieser Reihe halten wir Ausschau nach den Zwischentönen einer aktuellen Kontroverse. Eine Kooperation mit der Wochenzeitung Der Freitag und dem Journal Frankfurt.

Weiterführend:

Tagungsseite mit allen Informationen zur Veranstaltung: https://www.evangelische-akademie.de/64217

Über die Evangelische Akademie Frankfurt:

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Website: https://www.evangelische-akademie.de
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Über diesen Podcast

Die Evangelische Akademie Frankfurt gestaltet gesellschaftliche Debatten. Mit diesem Podcast kann man von überall aus zuhören – auf dem Sofa zu Hause ebenso wie auf dem Weg zur Arbeit. Interessante Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sprechen mit den Studienleitern der Akademie über Themen unserer Zeit: von A wie Armut bis Q wie Quarantäne.
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