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Beschreibung
vor 2 Monaten
Dein Kind ruft nach dir: beim Zähneputzen, beim Spielen, beim
Einschlafen. Nicht weil es dich wirklich braucht. Sondern weil es
gelernt hat: Wenn ich rufe, kommt jemand. Und du gehst hin. Jedes
Mal. Nicht aus freien Stücken, sondern weil sich alles andere
anfühlt, als würdest du dein Kind im Stich lassen.
In dieser Folge nehmen Thorsten und Marie sich vier typische
Alltagssituationen vor, in denen Nähe in Überverantwortung kippt:
Kinder, die klammern und ständig Begleitung einfordern.
Dauernörgeln und Unzufriedenheit, auf die Eltern mit immer neuen
Angeboten reagieren. Das Einschlafritual, das kein Ende findet.
Und Grenzen, die erklärt, gerechtfertigt und am Ende doch
aufgeweicht werden.
Bei jedem Beispiel wird klar: Kinder handeln nicht manipulativ –
sie wiederholen, was funktioniert. Und Eltern reagieren nicht aus
Schwäche, sondern aus Liebe. Aber genau da liegt die Falle. Marie
zeigt, was Kinder wirklich brauchen, um Sicherheit zu spüren –
und warum das nicht bedeutet, immer verfügbar zu sein.
Eine Folge für alle, die das Gefühl kennen, nie genug zu tun –
und trotzdem erschöpft zu sein.
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