"Sie nehmen es sich, weil sie es können" | Ex-Bundestagsabgeordnete rechnet ab

"Sie nehmen es sich, weil sie es können" | Ex-Bundestagsabgeordnete rechnet ab

Joana Cotar, geboren 1973 im rumänischen Pitești, floh als Kind mit ihrer Familie vor dem Ceaușescu-Regime nach Deutschland. Nach einem Studium der Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Mannheim arbeitete sie in der Finanzbranche und...
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Nach Jahren im Nachrichtenbetrieb habe ich mich Anfang 2022 mit meinem eigenen YouTube-Kanal selbstständig gemacht. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Menschen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Vielfalt im wahrsten...

Beschreibung

vor 6 Tagen
Joana Cotar, geboren 1973 im rumänischen Pitești, floh als Kind mit
ihrer Familie vor dem Ceaușescu-Regime nach Deutschland. Nach einem
Studium der Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität
Mannheim arbeitete sie in der Finanzbranche und im
IT-Projektmanagement der Deutschen Börse Group. 2013 trat sie der
AfD bei, 2017 zog sie über die hessische Landesliste in den
Bundestag ein, wo sie als digitalpolitische Sprecherin und Obfrau
im Ausschuss Digitale Agenda tätig war. Nach innerparteilichen
Konflikten verließ sie 2022 die AfD-Fraktion und war bis zum Ende
der Legislaturperiode 2025 fraktionslose Abgeordnete. Sie gründete
die Initiative „Bitcoin im Bundestag" und engagiert sich heute für
das Milei-Institut und die Partei Team Freiheit. In ihrem Buch
„Inside Bundestag: Wie ich in acht Jahren im Zentrum der Macht das
Vertrauen in unsere Demokratie verlor" legt sie einen
schonungslosen Insiderbericht über das parlamentarische System
vor.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek öffnet Cotar die Bücher – im
wörtlichen Sinne. Sie legt offen, was ein Abgeordneter den
Steuerzahler kostet, wie Dienstreisen zum bezahlten Urlaub werden
und warum eine CDU-Abgeordnete kurz vor Jahresende per Email zum
großen Einkaufen aufrief. Doch das Interview geht weit über
Anekdoten hinaus: Cotar analysiert, wie das System jeden Idealisten
absorbiert – auch die AfD-Abgeordneten, die einst antraten, um
aufzuräumen. Sie spricht über persönliches Mobbing aus der eigenen
Fraktion, über den Moment, als sie merkte, was die Macht mit ihr
selbst machte, und über ihre Entscheidung, auf eine dritte
Legislaturperiode zu verzichten. Im letzten Drittel stellt Jasmin
kritische Fragen zur Rolle von Cotars Bruder Alexander Tamas, einem
Milliardär und Großinvestor bei der Twitter-Übernahme, und zur
Frage, wem die „Free Speech"-Agenda wirklich nützt.

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