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Beschreibung
vor 5 Tagen
Im April 1862 tobt der amerikanische Bürgerkrieg in Tennesse.
Verletzte Soldaten entdecken ein unheimliches Leuchten, den
Angel’s Glow auf ihren Wunden, der dafür zu sorgen scheint, dass
sich keine Infektionen bilden und Wunden schneller heilen. In
dieser Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! gehen
wir auf eine Spurensuche, die uns ins Erdreich führt. Wir schauen
uns an, wie Photorhabdus luminescens eng mit Würmern und Pflanzen
zusammenlebt, als Insektizid wirken kann und was das alles mit
erfolgreicher Wundheilung zu tun hat.
Kapitel
00:00 – Intro
01:32 – Der Engelsglanz – Leuchtende Heilung in der Schlacht von
Shiloh
03:49 – P. luminescens in Symbiose mit Fadenwürmern
06:37 – Wie P. luminescens Infektionen verhindern konnte
09:38 – Arbeitsteilung im Erdboden
11:02 – Fazit & Verabschiedung
Was ihr in dieser Folge lernen konntet…
Während der Schlacht von Shiloh im amerikanischen Bürgerkrieg
1862 trat das Phänomen des Engelsglanzes auf. Offene Wunden
der Soldaten schienen grünlich zu leuchten und schneller zu
heilen.
Der Grund für den Engelsglanz ist vermutlich das Bakterium
Photorhabdus luminescens, wie die Schüler Bill Martin und Jon
Curtis ermitteln konnten.
P. luminescens ist eigentlich ein Bodenbakterium, dass in
Symbiose mit Fadenwürmern Jagd auf Insekten macht. Ein Teil
einer Population geht aber auch eine enge Bindung mit
Pflanzen ein. Für die Differenzierung ist ein hohes Maß an
Koordination und Kommunikation erforderlich.
Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier,
Links & weitere Infos
Allgemeine Artikel zum Phänomen des Angel’s Glow
https://www.thenakedscientists.com/articles/science-features/photorhabdus-luminescens-angels-glow
https://allthatsinteresting.com/angels-glow
Beschreibung von Photorhabdus luminescens und Symbiose
Clarke, D. J. (2008a). Microbiology Today, 35(4), 180–183.
Clarke, D. J. (2008b). Cellular Microbiology, 10(12),
2369–2377.
Dominelli, N. & Heermann, R. (2021). Freund oder Feind? —
Die zwei Gesichter von Photorhabdus luminescens.
Toxine und Pathogenität
Daborn, P. J. et al. (2002). Proc. Natl. Acad. Sci. USA, 99,
10742–10747.
Unterschiede von Primär- und Sekundärzellen
Eckstein, S. et al. (2019). Appl. Environ. Microbiol.,
85(24), e01910-19.
Eintrag im MicrobeWiki
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