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Beschreibung
vor 2 Wochen
Im Film von 1982 kämpft „Conan, der Barbar“ in rauen Landschaften
gegen übermächtige Gegner. Nicht weniger beeindruckend ist
Deinococcus radiodurans, das wegen seiner extremen
Strahlenresistenz auch „Conan, das Bakterium“ heißt. Wie Mikroben
Strahlung überstehen, die über 5.000-mal stärker ist als jede
natürliche Belastung auf der Erde, erfahrt ihr in dieser Folge
von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß!
Kapitel
00:00 – Intro
01:33 – Die Entdeckung von D. radiodurans
03:29 – Warum D. radiodurans Rekordhalter in Strahlungsresistenz
ist
07:51 – Warum Bakterien überhaupt Strahlung aushalten
10:13 – Deinococcus im Weltall und Anwendungen in der
Wissenschaft
12:18 – Fazit & Verabschiedung
Was ihr in dieser Folge lernen konntet…
D. radiodurans wurde 1956 bei Sterilisationstests für
Konserven entdeckt.
Es übersteht über die 1.000-fache Strahlendosis eines
Menschen – dank einer hocheffizienten DNA-Reparatur, die
eigentlich der Trockenheitsresistenz dient.
In der Forschung spielt Deinococcus eine wichtige Rolle: Es
war auf der ISS, hilft bei der Reinigung radioaktiv
verseuchter Abwässer und dient der Entwicklung langlebiger
DNA-Speicher.
Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier.
Links & weitere Infos
Bilder von D. radiodurans
Entdeckung von Deinococcus radiodurans
Anderson et al. (1956) Radiat. Res. 5(2): 187-198.
Strahlungsresistenz & DNA-Reparatur
Cox (2005). Nat. Rev. Microbiol. 3 (11): 882–892.
Makarova et al. (2001) Microbiol. Mol. Biol. Rev. 65(1): 44-79.
Battista (1997) Annu. Rev. Microbiol. 51: 203-224.
Zahradka et al. (2006) Nature 443(7111):569-573.
White et al. (1999) Science 286(5444): 1571-1577.
Daly (2012) DNA Repair (Amst). 11(1):12-21.
Weltall & weitere Anwendungen
Kawaguchi et al. (2020) Front. Microbiol. 11: 2050.
Brim et al. (2003) Appl. Environ. Microbiol. 69(8): 4575-4583.
Wong et al. (2003). Commun. ACM 46 95–98.
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