Aggression. Warum wird sie so zerstörerisch?

Aggression. Warum wird sie so zerstörerisch?

17 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
Warum reagieren wir manchmal so aggressiv - obwohl wir es gar nicht
wollen? Warum schießen wir über das Ziel hinaus, sagen Dinge, die
verletzen, greifen an? In dieser Samstagsfolge tauchen wir in die
psychologische und neurophysiologische Forschung ein. Ida erklärt,
warum aus positiver Tatkraft destruktive Aggression werden kann -
und was der Schlüsselfaktor dabei ist. Das Kernkonzept: Vigilanz
Vigilanz - das "Wächtersein" - ist eigentlich etwas Gutes. Es
schützte unsere Vorfahren am Lagerfeuer. Aber in einer Welt mit
Dauerstress, hohem Leistungsdruck und chronischer Anspannung wird
dieses Alarmsystem übersensibel. Wir interpretieren neutrale
Situationen als Angriff. Und reagieren. In dieser Episode: Vigilanz
als Kernfaktor negativer Aggression Die Studie mit gewalttätigen
Straftätern: Was läuft im Gehirn anders? Amygdala vs. präfrontaler
Kortex - wenn die "Bremse" versagt Erlernte Hilflosigkeit: Das
klassische Experiment von 1967 Koffein, Cortisol und die
Verstärkung von Vigilanz Die Dual-Hormon-Hypothese: Testosteron +
Cortisol = Aggression? Am Ende gibt Ida dir eine praktische Frage
mit: Bei welchen Situationen merkst du, dass sie dich triggern? Was
aktiviert dein Wächtersystem - und lässt dich Situationen anders
einschätzen? Dies ist Teil 2 von 3 - morgen folgt die
philosophische Perspektive, und am Montag eine praktische Übung.

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