Wie der Darm unsere mentale Gesundheit beeinflusst
vor 1 Monat
Mikrobiom und Psyche
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Beschreibung
vor 1 Monat
Milliarden Mikroorganismen leben in uns – vor allem im Darm. Dieses
Mikrobiom steuert nicht nur die Verdauung, sondern greift tief in
unsere Gesundheit ein. Immer deutlicher zeigt sich: Es beeinflusst
auch die Psyche. Der Psychiater Martin Aigner erklärt, dass Darm
und Gehirn eng verbunden sind. Über Nerven, Hormone und Botenstoffe
stehen sie im ständigen Austausch. Besonders wichtig ist dabei
Serotonin – ein Großteil dieses „Glückshormons“ entsteht im Darm.
Gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht, kann sich das auch auf
Stimmung und Stressreaktionen auswirken. Studien zeigen: Ein
vielfältiges Mikrobiom geht oft mit besserer psychischer Gesundheit
einher. Umgekehrt finden sich bei Depressionen oder Angststörungen
häufig Veränderungen. Klare Ursachen sind schwer zu benennen – die
Forschung spricht eher von Zusammenhängen als von eindeutigen
Wirkungen. Ein zentraler Hebel ist die Ernährung. Ballaststoffe,
Vielfalt und regelmäßige Mahlzeiten fördern „gute“ Bakterien.
Einseitige, stark verarbeitete Nahrung kann das Gleichgewicht
stören. Neue Ansätze setzen daher auf Prä- und Probiotika – als
Ergänzung zur klassischen Therapie. Noch steht vieles am Anfang.
Doch eines wird klar: Wer den Darm versteht, versteht auch die
Psyche besser.
Mikrobiom steuert nicht nur die Verdauung, sondern greift tief in
unsere Gesundheit ein. Immer deutlicher zeigt sich: Es beeinflusst
auch die Psyche. Der Psychiater Martin Aigner erklärt, dass Darm
und Gehirn eng verbunden sind. Über Nerven, Hormone und Botenstoffe
stehen sie im ständigen Austausch. Besonders wichtig ist dabei
Serotonin – ein Großteil dieses „Glückshormons“ entsteht im Darm.
Gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht, kann sich das auch auf
Stimmung und Stressreaktionen auswirken. Studien zeigen: Ein
vielfältiges Mikrobiom geht oft mit besserer psychischer Gesundheit
einher. Umgekehrt finden sich bei Depressionen oder Angststörungen
häufig Veränderungen. Klare Ursachen sind schwer zu benennen – die
Forschung spricht eher von Zusammenhängen als von eindeutigen
Wirkungen. Ein zentraler Hebel ist die Ernährung. Ballaststoffe,
Vielfalt und regelmäßige Mahlzeiten fördern „gute“ Bakterien.
Einseitige, stark verarbeitete Nahrung kann das Gleichgewicht
stören. Neue Ansätze setzen daher auf Prä- und Probiotika – als
Ergänzung zur klassischen Therapie. Noch steht vieles am Anfang.
Doch eines wird klar: Wer den Darm versteht, versteht auch die
Psyche besser.
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