Hantavirus in Österreich: Infektiologe Krause warnt vor Staub und Nagetieren

Hantavirus in Österreich: Infektiologe Krause warnt vor Staub und Nagetieren

vor 1 Woche
Wie Infektionen entstehen, welche Symptome auftreten und wie man sich schützt
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Beschreibung

vor 1 Woche
Das Interview mit dem Grazer Infektiologen Robert Krause beleuchtet
die oft unterschätzte Gefahr von Hantavirus-Infektionen. Diese
Infektionen werden vor allem durch aufgewirbelten Staub mit
kontaminiertem Nagetierkot übertragen. Ein Fallbeispiel eines
Landwirts zeigt, wie schnell eine alltägliche Tätigkeit zum
Gesundheitsrisiko werden kann. Besonders im Frühling steigt die
Gefahr, da trockene Bedingungen die Verbreitung virushaltiger
Partikel begünstigen. Krause erklärt, dass die in Österreich
vorkommende Virusvariante meist nicht tödlich ist, aber dennoch
schwere Krankheitsverläufe verursachen kann. „Der Staub war
kontaminiert mit dem Kot einer Mausart“, betont er und verweist auf
die Rötelmaus als Hauptüberträger. Typische Symptome reichen von
grippeähnlichen Beschwerden bis hin zu Nierenproblemen. Wichtig sei
daher Prävention. Schutzmaßnahmen wie das Befeuchten staubiger
Flächen und das Tragen von Masken können das Infektionsrisiko
deutlich reduzieren.

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