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vor 1 Woche
Die Behauptung hält sich hartnäckig: Die Chinesische Mauer sei vom
Mond aus mit freiem Auge zu erkennen. In der neuen Folge geht Leo
Ludick dieser Frage nach und liefert eine klare physikalische
Erklärung. Entscheidend ist dabei die Leistungsfähigkeit des
menschlichen Auges. Ein normalsichtiges Auge kann zwei Punkte nur
dann getrennt wahrnehmen, wenn sie unter einem bestimmten
Mindestwinkel auf die Augenlinse treffen. Aus der großen Entfernung
des Mondes ergibt sich daraus, dass ein Objekt dort mindestens eine
Länge von rund 58 Kilometern haben müsste, um überhaupt erkennbar
zu sein. Die Chinesische Mauer erfüllt diese Voraussetzung nicht.
Sie ist nur etwa sechs Meter breit und kann nicht einmal von der
Internationalen Raumstation ohne technische Hilfsmittel erkannt
werden. Selbst aus dieser vergleichsweise geringen Entfernung wäre
eine Breite von rund 58 Metern notwendig, um sie mit freiem Auge zu
sehen. Zum Vergleich erklärt Leo Ludick, dass man aus einem
Flugzeug in etwa 10.000 Metern Höhe Objekte ab einer Größe von rund
eineinhalb Metern erkennen kann. Der Physiker erklärt anschaulich,
wie leicht sich Wahrnehmung und Wirklichkeit unterscheiden können
und warum physikalische Grundlagen helfen, Mythen einzuordnen.
Mond aus mit freiem Auge zu erkennen. In der neuen Folge geht Leo
Ludick dieser Frage nach und liefert eine klare physikalische
Erklärung. Entscheidend ist dabei die Leistungsfähigkeit des
menschlichen Auges. Ein normalsichtiges Auge kann zwei Punkte nur
dann getrennt wahrnehmen, wenn sie unter einem bestimmten
Mindestwinkel auf die Augenlinse treffen. Aus der großen Entfernung
des Mondes ergibt sich daraus, dass ein Objekt dort mindestens eine
Länge von rund 58 Kilometern haben müsste, um überhaupt erkennbar
zu sein. Die Chinesische Mauer erfüllt diese Voraussetzung nicht.
Sie ist nur etwa sechs Meter breit und kann nicht einmal von der
Internationalen Raumstation ohne technische Hilfsmittel erkannt
werden. Selbst aus dieser vergleichsweise geringen Entfernung wäre
eine Breite von rund 58 Metern notwendig, um sie mit freiem Auge zu
sehen. Zum Vergleich erklärt Leo Ludick, dass man aus einem
Flugzeug in etwa 10.000 Metern Höhe Objekte ab einer Größe von rund
eineinhalb Metern erkennen kann. Der Physiker erklärt anschaulich,
wie leicht sich Wahrnehmung und Wirklichkeit unterscheiden können
und warum physikalische Grundlagen helfen, Mythen einzuordnen.
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