"Karneval kann heilen – wenn man hinhört und sich öffnet" - Gespräch mit Georg Hinz

"Karneval kann heilen – wenn man hinhört und sich öffnet" - Gespräch mit Georg Hinz

9 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Wochen
Mitten im Karneval schaut der Podcast "Blick in die Bibel" an
diesem Freitag tiefer hinter Schunkelrhythmen und Frohsinn. Georg
Hinz erklärt, dass viele Karnevalslieder mehr sind als bloßer Spaß:
Sie erinnern daran, das Leben jetzt zu leben, Gemeinschaft zu
pflegen und auch Platz für Melancholie zu lassen.Im heutigen
Bibeltext aus dem Markusevangelium heilt Jesus einen taubstummen
Mann und führt ihn wieder in die Gemeinschaft. Georg Hinz deutet
diese Heilung als Einladung, sich zu öffnen – für Gott, für andere
Menschen und für das Leben selbst. Jesu Nähe und Zuwendung zeigen:
Es geht nicht um Show, sondern um Würde und Beziehung. Eine Folge,
die Karneval, Glauben und Alltag überraschend nah zusammenbringt
und neue Perspektiven eröffnet.Aus dem MarkusevangeliumIn jener
Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus und kam über Sidon an den
See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekápolis. Da brachten
sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er
möge ihm die Hand auflegen.Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg,
legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des
Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und
sagte zu ihm: Éffata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten
sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er
konnte richtig reden.Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu
erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verkündeten
sie es. Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut
gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.
(Mk 7,31-37)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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