Am Freitag startet die Münchner Sicherheitskonferenz, bei der es in
diesem Jahr vor allem um die transatlantischen Beziehungen gehen
soll. Die Delegation der USA wird diesmal von US-Außenminister
Marco Rubio angeführt. Wolfgang Ischinger, der Konferenzleiter,
kündigte an, dass insgesamt mehr als 50 US-Kongressmitglieder
erwartet würden. Europas Fähigkeit, "sich selbst künftig stärker
mit eigenen Kräften durchzusetzen", weltweite Konflikte wie der
Krieg in der Ukraine und die kriselnden transatlantischen
Beziehungen seien thematische Schwerpunkte der Konferenz. Was ist
von Rubios Auftritt, aber auch von der Konferenz insgesamt zu
erwarten? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der
ZEIT, blickt im Gespräch mit Moses Fendel voraus. Bundesweit steigt
die Zahl rechtsextremer Vorfälle an deutschen Schulen. Der
Soziologe Klaus Hurrelmann, der seit Jahrzehnten die deutsche
Jugend erforscht, geht davon aus, dass rund 30 Prozent der 12-
bis 25-Jährigen mittlerweile eine gefestigt rechtsextreme Weltsicht
haben oder damit sympathisieren. Was könnte helfen, den
Rechtsextremismus an Schulen zu bekämpfen und zurückzudrängen? Was
kann der Westen Deutschlands hierbei vom Osten lernen? Und wie gut
werden die gewonnenen Erkenntnisse an den Schulen umgesetzt? Diese
und weitere Fragen beantwortet Vanessa Vu, Redakteurin im
Dossier der ZEIT. Und sonst so? Zwei bis drei Tässchen Kaffee am
Tag senken möglicherweise das Risiko, an Demenz zu erkranken.
Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah
Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Außenpolitik
unter Donald Trump: Wachsam bleiben Münchner Sicherheitskonferenz:
Es war nie Nächstenliebe Münchner Sicherheitskonferenz: Das Band
zur Macht Rechtsextreme Jugendkultur: "Es gibt Tage, da höre ich
mehrmals pro Stunde das N-Wort" Jugendgewalt: Angst in Sachsendorf
Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen Ihre
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