Ganz schön zugeknöpft – Schmölln versorgte die Welt mit Knöpfen

Ganz schön zugeknöpft – Schmölln versorgte die Welt mit Knöpfen

vor 4 Monaten
Seine Wichtigkeit merkt man erst, wenn er weg ist: Der Knopf. Jener meist unscheinbare runde Gegenstand, der Hose oder Bluse zusammenhält und der der thüringischen Kleinstadt Schmölln zum Beinamen "Knopfstadt" verhalf.
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Beschreibung

vor 4 Monaten
Jahrhundertelang band man Kleidungsstücke einfach zusammen,
verschloss sie mit Haken und Ösen. Erst seit dem 18. Jahrhundert
setzt sich der Knopf in der Alltagskleidung durch. Und damit
entstand eine Industrie, die Mitteldeutschland prägte. Mit
handwerklich gefertigten Stoffknöpfen aus dem Erzgebirge,
Zwirnknöpfen aus der Lausitz, Perlmuttschließen aus Frankenhausen.
Doch am bedeutendsten war die thüringische Stadt Schmölln, um 1900
die Welthauptstadt der Knopfproduktion. 

Knopfausstellung im Museum Frankenhausen:
https://www.regionalmuseum-bfh.de/uerberblick-knoepfe-max

Handschuhhauptstadt Limbach-Oberfrohna:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:df01e49166bc8b74/


Hostin: Linda Schildbach
Autor und Producer: Hartmut Schade
Sprecherin: Conny Wolter
Redaktion: Stefan Nölke
Produktion: MDR Kultur und Jugend 2026

Mitwirkende:
Dr. Ulrich Hahnemann, Leiter Regionalmuseum Bad Frankenhausen
Stefanie Heilemann, Knopf- und Regionalmuseum Schmölln
Klaus Hofmann, Direktor Burg Posterstein
Hans-Jürgen Mutz, Knopfmacher, Stadtführer Schmölln
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