Heilende Räume: Stadtnatur und Architektur im Dialog

Heilende Räume: Stadtnatur und Architektur im Dialog

Ein akustischer Rundgang – vom Kannenfeldpark über das Westfeld, zu den Universitären Psychiatrischen Kliniken bis zur REHAB Basel
43 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Ein kalter, aber trockener Januarnachmittag mit FreundInnen und
FachkollegInnen, die mich auf einem Rundgang durch vier Stationen
begleiteten. Anlass dafür war die Vernissage meines Buches "Grüne
Städte – Wo die Transformation bereits gelingt" statt – nicht in
einem Saal, sondern draussen, mitten im grünen Basel.Fast zufällig
ergab sich ein roter Faden durch die Stationen, ein gemeinsames
Thema: Der Dialog von Stadtnatur und Architektur, einer der immer
wieder gelungen ist. Hier die Stationen: Der Kannenfeldpark –
Basels grösste Grünanlage, einst Friedhof, heute Klimainstrument
und Arboretum mit fast 800 Bäumen aus 190 Arten. Er ist sowohl ein
Klimainstrument wie ein sozialer Park für alle. Das Westfeld: Ein
Quartier im Wandel auf dem ehemaligen Felix-Platter-Areal, das
soziale Resilienz durch neue Wohnformen unterstützt. Die UPK: Die
ehemalige "Friedmatt", gegründet 1886 hat auf 14 Hektaren das
Konzept umgesetzt: Der Heilraum ist der Park, nicht das Gebäude.
Und die REHAB Basel – Der Bau von Herzog & de Meuron (2002)
dreht das Prinzip um: Hier wird die Natur ins Gebäude geholt, bis
ans Patientenbett. Moderne Care-Architektur, die zeigt, wie Heilung
durch Integration funktionieren kann. 

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