Lichtverschmutzung: weniger Licht und gerechter verteilt
Ein Spaziergang mit dem Forscher Nitin Bathla durch ein mehr oder
minder nächtliches Zürich
33 Minuten
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Beschreibung
vor 16 Stunden
Lichtverschmutzung ist laut BAFU in der Schweiz eine wachsende
Herausforderung: Innert nur 25 Jahren haben sich die
Lichtemissionen fast verdoppelt. Unsere Städte erhellen die Nacht
oft weit über das nötige Mass hinaus – mit fatalen Folgen für die
Biodiversität, die Flora und Fauna sowie unsere eigene Gesundheit.
In dieser Folge erfahren wir vom Forscher Nitin Bathla (Universität
Zürich), warum nächtliche Beleuchtung nicht nur ein technisches
oder ökologisches Problem ist, sondern eine zutiefst soziale
Dimension hat. Im Forschungsprojekt „Spotlight“ nähert er sich und
seine KollegInnen der Nacht aus einer transdisziplinären
Perspektive. - Dabei ist Zürich eigentlich eine Pionierin: Mit dem
bereits vor über 20 Jahren lancierten Plan Lumière versucht die
Stadt, das nächtliche Licht strategisch zu steuern. Das Ziel ist
eine Balance zwischen funktionaler Sicherheit, Ästhetik und dem
Schutz der Dunkelheit. Ich besuche mit Nitin Bathla zwei markante
Un-Orte des postindustriellen Zürichs: den Bahnhof Hardbrücke und
den Turbinenplatz. Wir besprechen, warum manche Orte trotz
Flutlicht „unbehaglich“ wirken, wie eine gerechtere Beleuchtung der
Zukunft aussehen könnte und wir hören ein mutmachendes Beispiel
über die Förderung von Leuchtkäfern.
Herausforderung: Innert nur 25 Jahren haben sich die
Lichtemissionen fast verdoppelt. Unsere Städte erhellen die Nacht
oft weit über das nötige Mass hinaus – mit fatalen Folgen für die
Biodiversität, die Flora und Fauna sowie unsere eigene Gesundheit.
In dieser Folge erfahren wir vom Forscher Nitin Bathla (Universität
Zürich), warum nächtliche Beleuchtung nicht nur ein technisches
oder ökologisches Problem ist, sondern eine zutiefst soziale
Dimension hat. Im Forschungsprojekt „Spotlight“ nähert er sich und
seine KollegInnen der Nacht aus einer transdisziplinären
Perspektive. - Dabei ist Zürich eigentlich eine Pionierin: Mit dem
bereits vor über 20 Jahren lancierten Plan Lumière versucht die
Stadt, das nächtliche Licht strategisch zu steuern. Das Ziel ist
eine Balance zwischen funktionaler Sicherheit, Ästhetik und dem
Schutz der Dunkelheit. Ich besuche mit Nitin Bathla zwei markante
Un-Orte des postindustriellen Zürichs: den Bahnhof Hardbrücke und
den Turbinenplatz. Wir besprechen, warum manche Orte trotz
Flutlicht „unbehaglich“ wirken, wie eine gerechtere Beleuchtung der
Zukunft aussehen könnte und wir hören ein mutmachendes Beispiel
über die Förderung von Leuchtkäfern.
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