#21 – Völkerrecht hat hitzefrei – Internationale Politik und Recht
37 Minuten
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vor 6 Tagen
Korrektur: Bei Minute 02:45 hat sich ein
Versprecher eingeschlichen. Die USA und Israel greifen nicht den
Irak, sondern den Iran an.
Immer wieder wird gefordert, dass Staaten die Normen und Werte
des Völkerrechts einhalten müssen, und doch häufen sich die
Verstöße. Ob Russland in der Ukraine, Israel im Gazastreifen und
im Iran oder die USA mit Blick auf Venezuela und Grönland: Das
Völkerrecht scheint im Sterben zu liegen. In dieser Folge von
„Steil & Kahl“ ordnen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard
Stahl die Ursprünge und dieEntwicklung des Völkerrechts ein und
fragen, was seinen aktuellen Zustand tatsächlich bestimmt. Sind
es die Rechtsbrüche selbst oder vielmehr die Reaktionen der
internationalen Staatengemeinschaft? Im Mittelpunkt
stehenbesorgniserregende Trends: eine wachsende Zahl von Staaten,
die Völkerrecht verletzen, es nur selektiv anwenden, Verstöße
nicht mehr rechtfertigen, oder bloß Lippenbekenntnisse von sich
geben, ohne jede Absicht, aktiv dem internationalen Recht Geltung
zu verschaffen. Welche Folgen hat der Rückzug der USA für
die internationale Ordnung? Wie konsequent tritt die
Bundesregierung tatsächlich für das Völkerrecht ein? Was bedeutet
es also, wenn selbst Staaten, die sich als Hüter der
regelbasierten Ordnung verstehen, nur zögerlich auf
Völkerrechtsbrüche reagieren?
„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für
Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge
erscheint alle zwei Wochen.
Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie
uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
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