#16 – Die Handelspolitik der EU – Respekt zollen
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Die US-Zölle auf europäische Waren markieren einen Wendepunkt für
die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen – und sie legen
offen, wie verletzlich die europäische Handelspolitik ist. Seit
Jahrzehnten profitiert die EU von einem deutlichen
Exportüberschuss, der vor allem im Handel mit den USA verdient
wird. Doch dieser Zustand gerät ins Wanken, nicht zuletzt durch
Donald Trumps Ankündigung, das amerikanische Handelsdefizit nicht
länger hinzunehmen. In dieser Folge von „Steil & Kahl“
analysieren Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl die
historischen Grundlagen und aktuellen Dynamiken der
EU-Handelspolitik, von ihren Abnehmermärkten im Globalen Süden
bis zu den wachsenden politischen Spannungen zwischen Brüssel und
Washington. Warum erscheinen neue Marktöffnungen derzeit
unrealistisch und wie sehr schwächen außenpolitische Faktoren wie
die uneinheitliche Sanktionspolitik gegenüber Russland die
europäische Position zusätzlich? Handelt es sich beim
Zoll-Abkommen zwischen den USA und der EU um eine diplomatische
Niederlage oder doch eher um einen schmerzhaften Kompromiss?
„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für
Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge
erscheint alle zwei Wochen.
Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie
uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
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