#20 Queeres Potenzial der Kinderliteratur und Christa Kożiks Werk mit Nane Pleger

#20 Queeres Potenzial der Kinderliteratur und Christa Kożiks Werk mit Nane Pleger

vor 2 Monaten
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Beschreibung

vor 2 Monaten

Nane Valerie Pleger arbeitet derzeit als
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig im
Bereich der Neueren deutschen Literatur und ist Vorstandsmitglied
der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft. In ihrer Forschung
beschäftigt sie sich insbesondere mit Kinder- und Jugendliteratur
und vergessenen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts und der
Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. 


Für den Sammelband verfasste sie das Kapitel: „Eine sprechende
Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart – Wie fantastisch
erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk
durchque(e)ren“.


Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin
männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur


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Inhalt


Vorwort


Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde
Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische*
Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre


Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines
Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in
Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz


Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in
Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige
Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte
Reimanns Franziska Linkerhand


Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?


Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie?
Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra


Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit.
Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk


Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der
Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der
Transformationszeit


Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit
goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren
Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren


Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung


Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein
Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der
1980er Jahre


Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M.
Schernikaus Legende


Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns


Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum?
Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)


Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben
ist für mich intensiveres Leben“


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Host: Adina Kükelhahn


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