Warum wir Widerstand im Gym lieben und im Job hassen

Warum wir Widerstand im Gym lieben und im Job hassen

4 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen

Niemand geht ins Fitnessstudio und beschwert sich, dass die
Gewichte schwer sind. Man ist dort, weil sie schwer sind.

Komisch nur: Derselbe Mensch sitzt montags im Büro und wünscht
sich, alles möge bitte leicht sein.

Menschen zahlen 60 Euro im Monat, um sich freiwillig zu quälen.
Sie stehen um fünf Uhr auf zum Joggen. Und dann sitzen sie im
Meeting und nennen Widerstand ein Problem.

Im Fitnessstudio heißt der Schmerz „Progress“. Im Job heißt er
„Problem“. Dabei ist es dasselbe Prinzip.

Vier Minuten über die seltsamste Doppelmoral unserer Zeit.
Darüber, warum schwierige Teams Führung trainieren. Warum knappe
Budgets Kreativität formen. 

Und warum die Frage nicht lautet: „Warum passiert mir das?“
Sondern: „Welcher Muskel soll hier wachsen?“

Mit einem Perspektivwechsel, der aus jedem Problem eine
Trainingseinheit macht.

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