08.02.26 J. Martens - Gemeinschaft 4

08.02.26 J. Martens - Gemeinschaft 4

36 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Predigt J. Martens: Gastfreundschaft leben


Auch wenn man zuhause Gastfreundschaft erlebt, übernimmt man
diese Eigenschaft nicht automatisch für sich selbst.


Gott begegnet uns als gastfreundlicher Gott:


vom Garten Eden

über sein Volk: „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem
Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. 34 Er soll bei euch wohnen
wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie
dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in
Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“ 3.Mose 19,33f.
LUT

und dem Tempel als Bethaus für alle Völker: (Jesaja
56,7). »In der Schrift heißt es: ›Mein Haus soll ein Ort
des Gebets für alle Völker sein‹, aber ihr habt eine Räuberhöhle
daraus gemacht.« Mk 11,17, NLB

bis zu den vorbereiteten Wohnungen (Joh 14,2) und einer
großen Tischgemeinschaft in der Ewigkeit.



In der Bibel offenbart sich uns ein unfassbar gastfreundlicher
Gott – und er schickt seinen Sohn, Jesus Christus, in unsere
Welt, um uns einzuladen und Anteil zu haben an seiner Familie.


Und obwohl Jesus einen unfassbaren Mangel an Gastfreundschaft in
dieser Welt erfährt, lässt er sich von seinem Anliegen nicht
abbringen und sucht offene Häuser, um dort als Gast sein zu
können und seine Nachricht weiterzugeben.


Jesus war als Gast und Gategeber unterwegs. Gemeinschaft beim
Essen, am Tisch mit den Menschen.


In Gottes Familie (der Gemeinde) gehört Gastfreundschaft zur
gelebten Familienkultur. : „ihre Zusammenkünfte waren von
überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt.“
Apg 2,46, NGÜ und führt zum Wachstum der Gemeinde
und einer Verbreitung vom Evangelium in der Wel.


„Und an jenem Tag‹, spricht der HERR, der Allmächtige, ›werdet
ihr euch gegenseitig unter euren Weinstock und euren Feigenbaum
einladen.‹“ Sacharja 3,10. = Gottes Vision von
seinem Volk


Was kann das für uns bedeuten – und wie sind wir da unterwegs?


Sind wir von Herzen großzügig und bereit, etwas zu geben und
zu teilen?

Sind wir bereit, Menschen einzuladen und unsere Türen zu
öffnen?

Habe ich im Blick, wie Gäste sich bei mir oder in meiner
Kleingruppe fühlen würden?



Lasst uns gute Gastgeber – und gute Gäste sein! Denn im
Zusammenkommen haben wir Raum für Begegnung (miteinander und mit
Jesus) und echte Beziehung.


Fragen


Bin ich bereit, neue Menschen kennenzulernen und ihnen mit
ehrlichem Interesse an ihrem Leben zu begegnen?

Bin ich bereit, mein zuhause Gott zur Verfügung zu stellen
als offenen Raum für die Begegnung mit anderen?

Wen kann ich in den nächsten 14 Tagen einladen?

Oder wenn ich zu Gast bin: Was werde ich mitbringen?



Lesung Texte


Lesung: Markus 2, 15-17 + Apostelgeschichte 2,
46-47


Markus 2, 15-17 (HFA)


15 Später war Jesus mit seinen Jüngern bei Levi zu Gast. Levi
hatte auchviele Zolleinnehmer und andere Leute mit schlechtem Ruf
zum Essen eingeladen. Viele von ihnen hatten sich Jesus
angeschlossen.


16 Als aber einige Schriftgelehrte, die zur Partei der Pharisäer
gehörten, Jesus in dieser Gesellschaft essen sahen, fragten sie
seine Jünger: »Wie kann sich Jesus bloß mit solchen Sündern und
Betrügern abgeben?«


17 Jesus hörte das und antwortete: »Die Gesunden brauchen keinen
Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder in die
Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die sich
sowieso für gut genug halten.[3]«


Apostelgeschichte 2, 46-47 (HFA)


46 Tag für Tag kamen die Gläubigen einmütig im Tempel zusammen
und feierten in den Häusern das Abendmahl. In großer Freude und
mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu den gemeinsamen
Mahlzeiten.


47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und
anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele
Menschen rettet.



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