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Beschreibung
vor 1 Monat
Fast jeder dritte Euro im Bundeshaushalt könnte bald in die
Verteidigung fließen. Wer zahlt das und was bedeutet das für
Schulden, Steuern und Sozialausgaben? Philippa Sigl-Glöckner
spricht mit Prof. Dr. Christoph Trebesch vom IfW Kiel darüber,
wie Aufrüstung und Kriege seit 1870 finanziert wurden.
Das Wichtigste:
Historisch werden Aufrüstungsphasen selten durch Kürzungen
bei Sozialausgaben finanziert – sondern kurzfristig über
Schulden.
Mittel- und langfristig führt dies zu erheblichen
Steuererhöhungen, wobei vor allem Einkommen- und Konsumsteuern
steigen – gezielte „Reichensteuern“ spielen nur eine kleine
Rolle.
Anders als im Krieg hat Aufrüstung in Friedenszeiten nur
einen geringen Effekt auf Konsum und Inflation.
Entscheidend für die Tragfähigkeit hoher
Verteidigungsausgaben bleibt langfristig das Wirtschaftswachstum
– und damit Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation.
Zum Nachlesen:
Studie von Johannes Marzian & Prof. Dr. Christoph Trebesch
„Guns and Butter: The Fiscal Consequences of Rearmament and War”
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