"Was kostet es, bei der Wahrheit zu bleiben?" - Gespräch mit Marion Heider
10 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias
Peter am Freitag mit der Theologin Marion Heider. Zu Beginn erzählt
sie Persönliches: In ihrer Freizeit geht sie gern wandern, fährt
Rennrad und entspannt beim Nähen – "nähen ist mein Yoga“. Danach
geht es um den Bibeltext aus dem Markusevangelium, der von Johannes
dem Täufer erzählt. Die Geschichte ist hart: Johannes sagt
offen die Wahrheit, kritisiert Herodes – und wird dafür getötet.
Marion Heider erklärt, wie Macht, Angst und falsche Versprechen
Menschen in schlimme Verstrickungen bringen können. Johannes steht
für Mut und Wahrheit, auch wenn der Preis hoch ist. Die Folge
regt dazu an, über Wahrheit, Verantwortung und eigenes Handeln
nachzudenken – ein Podcast, der unter die Haut geht und unbedingt
gehört werden sollte.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit hörte
der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden
und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden;
deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Andere sagten: Er ist
Elíja. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den
alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er:
Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Herodes hatte
nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld
daran war Heródias, die Frau seines Bruders Philíppus, die er
geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir
nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Heródias
verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es
aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes,
weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war.
Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große
Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab
sich für Heródias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag
lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den
vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die
Tochter der Heródias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und
seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte:
Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor
ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben,
und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und
fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Heródias antwortete:
Den Kopf Johannes’ des Täufers. Da lief das Mädchen zum König
hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale
den Kopf Johannes’ des Täufers bringen lässt. Da wurde der
König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er
ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter,
sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers
herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann
brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das
Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das
hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein
Grab. (Mk 6,14-29)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Peter am Freitag mit der Theologin Marion Heider. Zu Beginn erzählt
sie Persönliches: In ihrer Freizeit geht sie gern wandern, fährt
Rennrad und entspannt beim Nähen – "nähen ist mein Yoga“. Danach
geht es um den Bibeltext aus dem Markusevangelium, der von Johannes
dem Täufer erzählt. Die Geschichte ist hart: Johannes sagt
offen die Wahrheit, kritisiert Herodes – und wird dafür getötet.
Marion Heider erklärt, wie Macht, Angst und falsche Versprechen
Menschen in schlimme Verstrickungen bringen können. Johannes steht
für Mut und Wahrheit, auch wenn der Preis hoch ist. Die Folge
regt dazu an, über Wahrheit, Verantwortung und eigenes Handeln
nachzudenken – ein Podcast, der unter die Haut geht und unbedingt
gehört werden sollte.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit hörte
der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden
und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden;
deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Andere sagten: Er ist
Elíja. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den
alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er:
Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Herodes hatte
nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld
daran war Heródias, die Frau seines Bruders Philíppus, die er
geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir
nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Heródias
verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es
aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes,
weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war.
Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große
Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab
sich für Heródias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag
lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den
vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die
Tochter der Heródias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und
seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte:
Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor
ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben,
und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und
fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Heródias antwortete:
Den Kopf Johannes’ des Täufers. Da lief das Mädchen zum König
hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale
den Kopf Johannes’ des Täufers bringen lässt. Da wurde der
König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er
ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter,
sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers
herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann
brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das
Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das
hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein
Grab. (Mk 6,14-29)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
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