AstroGeoPlänkel: Methusalem-Sterne und Mond-Geburt
Euer Feedback zu unseren AstroGeo-Geschichten: Dieses Mal mit
Fragen zu den ersten Sternen des Universums und der Entstehung des
Mondes in einem großen Einschlag eines marsgroßen Planeten.
1 Stunde 5 Minuten
Podcast
Podcaster
Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziskia Konitzer und Karl Urban regelmäßig Geschichten, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universum...
Beschreibung
vor 1 Monat
In dieser Folge widmen sich Franzi und Karl dem Feedback zu den
letzten beiden Geschichten im AstroGeo Podcast. Besonders gefallen
hat ihnen die E-Mail einer Hörerin, deren Fantasie so sehr angeregt
wurde, dass sie sich nun als Teil „eines unwahrscheinlich kleinen
und zufälligen Teil eines riesigen und unfassbaren Zusammenhangs“
sieht. Herzlich willkommen in der Welt von AstroGeo! Karl spricht
über die korrekte Terminologie rund um Meteoroiden, Meteore,
Meteoriten und Boliden. Das ist nämlich ein wenig mühsam: Ein
Meteoroid ist ein kleinerer Gesteins- oder Eisbrocken auf einer
Sonnenumlaufbahn. Tritt er in die Erdatmosphäre ein, wird er zum
Meteor – gerne auch Sternschnuppe genannt. Und schaffen es
Bruchstücke bis zur Erdoberfläche, heißen sie schließlich
Meteoriten. Auch geht es nochmal darum, auf welchen Größenskalen
die Ausdehnung des Universums stattfindet – ob nur jenseits von
Galaxien oder auch auf dem Maßstab von Sternen, Planeten oder
Atomen. Dann geht es zurück in der Zeit, zu den ersten Sternen im
Universum. Sie sind irgendwo da draußen, aber gefunden hat sie noch
niemand. Franzi taucht dafür in die Prozesse ab, bei denen Sterne
neue Elemente erbrüten: die Kernfusion von masseärmeren zu
-reicheren Elementen. Genau jene massereicheren Elemente, von
Astronominnen und Astronomen auch unter dem Sammelbegriff „Metalle“
abgehakt, sollte es nämlich in den sogenannten Sternen der
Population III überhaupt nicht geben. Zur Entstehung des Mondes gab
es eine lebhafte Diskussion. Es ging erst einmal um den Befund
selbst: Wie sicher ist es, dass ein marsgroßer Planet namens Theia
mit der Protoerde zusammenstieß? Es geht um mögliche Szenarien für
die Zeit danach, zum Beispiel, dass sich erst zwei Monde gebildet
haben, die schließlich auch zusammenstießen und den heutigen
Erdmond formten. Karl erklärt auch die Europium-Anomalie, die als
wichtiges Argument für den großen Einschlag gilt: Über den Gehalt
des Seltenen Erd-Elements in den Mond-Hochländern und den
vulkanischen Mare-Ebenen lässt sich belegen, dass der Mond schon
vor der Bildung der großen Einschlagbecken über einen globalen
Magmaozean verfügt haben muss. Abschließend gibt es allgemeines
Feedback zur Nutzung des Podcasts (nicht nur, aber auch zum
Einschlafen), zu Wissen und Unwissen bei astrophysikalischern
Modellen voller Dunkler Materie und Dunkler Energie sowie zum
Einsatz KI-generierter Transkripte bei AstroGeo. Episodenbild:
Quelle: ESO/M. Kornmesser / CC-BY-SA 4.0 Rolf Hempel / Wikimedia
Commons
letzten beiden Geschichten im AstroGeo Podcast. Besonders gefallen
hat ihnen die E-Mail einer Hörerin, deren Fantasie so sehr angeregt
wurde, dass sie sich nun als Teil „eines unwahrscheinlich kleinen
und zufälligen Teil eines riesigen und unfassbaren Zusammenhangs“
sieht. Herzlich willkommen in der Welt von AstroGeo! Karl spricht
über die korrekte Terminologie rund um Meteoroiden, Meteore,
Meteoriten und Boliden. Das ist nämlich ein wenig mühsam: Ein
Meteoroid ist ein kleinerer Gesteins- oder Eisbrocken auf einer
Sonnenumlaufbahn. Tritt er in die Erdatmosphäre ein, wird er zum
Meteor – gerne auch Sternschnuppe genannt. Und schaffen es
Bruchstücke bis zur Erdoberfläche, heißen sie schließlich
Meteoriten. Auch geht es nochmal darum, auf welchen Größenskalen
die Ausdehnung des Universums stattfindet – ob nur jenseits von
Galaxien oder auch auf dem Maßstab von Sternen, Planeten oder
Atomen. Dann geht es zurück in der Zeit, zu den ersten Sternen im
Universum. Sie sind irgendwo da draußen, aber gefunden hat sie noch
niemand. Franzi taucht dafür in die Prozesse ab, bei denen Sterne
neue Elemente erbrüten: die Kernfusion von masseärmeren zu
-reicheren Elementen. Genau jene massereicheren Elemente, von
Astronominnen und Astronomen auch unter dem Sammelbegriff „Metalle“
abgehakt, sollte es nämlich in den sogenannten Sternen der
Population III überhaupt nicht geben. Zur Entstehung des Mondes gab
es eine lebhafte Diskussion. Es ging erst einmal um den Befund
selbst: Wie sicher ist es, dass ein marsgroßer Planet namens Theia
mit der Protoerde zusammenstieß? Es geht um mögliche Szenarien für
die Zeit danach, zum Beispiel, dass sich erst zwei Monde gebildet
haben, die schließlich auch zusammenstießen und den heutigen
Erdmond formten. Karl erklärt auch die Europium-Anomalie, die als
wichtiges Argument für den großen Einschlag gilt: Über den Gehalt
des Seltenen Erd-Elements in den Mond-Hochländern und den
vulkanischen Mare-Ebenen lässt sich belegen, dass der Mond schon
vor der Bildung der großen Einschlagbecken über einen globalen
Magmaozean verfügt haben muss. Abschließend gibt es allgemeines
Feedback zur Nutzung des Podcasts (nicht nur, aber auch zum
Einschlafen), zu Wissen und Unwissen bei astrophysikalischern
Modellen voller Dunkler Materie und Dunkler Energie sowie zum
Einsatz KI-generierter Transkripte bei AstroGeo. Episodenbild:
Quelle: ESO/M. Kornmesser / CC-BY-SA 4.0 Rolf Hempel / Wikimedia
Commons
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