#46 Wie nackt ist noch angezogen? Provokation, Freiheit & Feminismus
Die nackte Wahrheit über Objektifizierung und Empowerment
44 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Wochen
Freizügigkeit, Nacktheit und Selbstbestimmung in der Mode stehen im
Fokus dieser Podcast Episode von Lost On Planet Fashion, in der wir
über die Grammy Looks von Chappell Roan und Heidi Klum sprechen und
die gesellschaftliche Bedeutung entblößter Fashion analysieren.
Nach der Grammy Verleihung 2026 sprach die Modewelt vor allem über
zwei Auftritte: Chappell Roan und Heidi Klum. Beide sorgten mit
radikal körperbetonten Looks für Diskussionen, weil sie auf sehr
unterschiedliche Weise mit Nacktheit spielten. Während Heidi Klum
in einer skulpturalen Lederkreation von Marina Hoermannseder
immerhin noch klar bekleidet war, setzte Chappell Roan in Mugler
fast vollständig auf Entblößung. Für uns war das der perfekte
Anlass, das Thema Freizügigkeit und Nacktheit in der Mode einmal
grundsätzlich zu betrachten. Ein Thema, das uns in unserem Mode
Podcast Lost On Planet Fashion immer wieder begegnet, dem wir uns
diesmal jedoch besonders intensiv widmen wollten. In dieser Podcast
Episode klären wir, woher der Wunsch kommt, den eigenen Körper
öffentlich so stark zu zeigen. Nadine hat dafür einen historischen
Abriss vorbereitet, der zeigt, wie eng Mode, Gesellschaft und
Selbstbestimmung miteinander verbunden sind. Bereits in den
sechziger und siebziger Jahren begannen Modemacherinnen und
gesellschaftliche Bewegungen, den weiblichen Körper neu zu denken.
Frauen kämpften um Rechte, Sichtbarkeit und Kontrolle über den
eigenen Ausdruck. Mit wachsender Freiheit veränderte sich auch der
Umgang mit Kleidung. Je mehr sich konservative Vorstellungen
lösten, desto selbstverständlicher wurde die Enthüllung des Körpers
als Teil von Mode und Überzeugung. Parallel dazu entwickelte sich
jedoch ein problematischer Gegeneffekt: die zunehmende
Objektifizierung durch Männer. Spätestens in den neunziger und
frühen zweitausender Jahren wurde der nackte Körper zur
Werbefläche. In dieser Folge sprechen wir über ikonische, aber auch
kritische Beispiele wie die Tom Ford Kampagnen für Gucci, in denen
weibliche Körper medial verwertet wurden. Medien begannen, über
Frauen zu urteilen, sie zu bewerten und Stück für Stück zu Objekten
der Begierde zu formen, oft ohne Respekt, Scham oder wirkliche
Wertschätzung. Heute erleben wir eine vielschichtige Gegenwart.
Einerseits wächst das Selbstverständnis und die Emanzipation von
Frauen weiter, was sich auch modisch ausdrückt. Chappell Roans
Auftritt kann als Akt der Selbstermächtigung gelesen werden, als
bewusste Entscheidung, den eigenen Körper öffentlich zu
kontrollieren und sichtbar zu machen. Gleichzeitig gibt es ebenso
viele Frauen, die genau diese Form der Darstellung ablehnen. Sie
empfinden Freizügigkeit nicht als Befreiung, sondern als
Verstärkung alter Rollenbilder, weil Frauen noch immer häufig auf
Sexualität reduziert werden. Hinzu kommt eine neue
gesellschaftliche Spannung. Gerade in den USA erstarkt eine
konservative Gegenbewegung, die auch von jungen Frauen mitgetragen
wird. Diese Entwicklung spiegelt sich zunehmend in Mode und
Kleiderordnungen wider. Zwischen Selbstbestimmung, Schutz,
Provokation und politischer Haltung entsteht ein komplexes
Spannungsfeld, das Mode heute stärker prägt als viele Trends. Mit
dieser Podcast Episode möchten wir genau diesen Diskurs anstoßen.
Wir sprechen offen über Nacktheit in der Mode, über Macht,
Projektion, Freiheit und Verantwortung. Wir teilen unsere
persönliche Sicht, stellen Fragen und laden dazu ein, Mode nicht
nur als Oberfläche, sondern als gesellschaftliches Statement zu
verstehen. Diese Folge hat uns besonders viel Freude gemacht, weil
sie emotional, kontrovers und ehrlich ist. Und genau das möchten
wir mit dir teilen. Alle besprochenen Looks, findest du natürlich
wie immer auf unseren Social-Media-Kanälen bei Instagram und TikTok
unter @lostonplanetfashion. Und ab sofort auch unter
www.lostonplanetfashion.de.
Fokus dieser Podcast Episode von Lost On Planet Fashion, in der wir
über die Grammy Looks von Chappell Roan und Heidi Klum sprechen und
die gesellschaftliche Bedeutung entblößter Fashion analysieren.
Nach der Grammy Verleihung 2026 sprach die Modewelt vor allem über
zwei Auftritte: Chappell Roan und Heidi Klum. Beide sorgten mit
radikal körperbetonten Looks für Diskussionen, weil sie auf sehr
unterschiedliche Weise mit Nacktheit spielten. Während Heidi Klum
in einer skulpturalen Lederkreation von Marina Hoermannseder
immerhin noch klar bekleidet war, setzte Chappell Roan in Mugler
fast vollständig auf Entblößung. Für uns war das der perfekte
Anlass, das Thema Freizügigkeit und Nacktheit in der Mode einmal
grundsätzlich zu betrachten. Ein Thema, das uns in unserem Mode
Podcast Lost On Planet Fashion immer wieder begegnet, dem wir uns
diesmal jedoch besonders intensiv widmen wollten. In dieser Podcast
Episode klären wir, woher der Wunsch kommt, den eigenen Körper
öffentlich so stark zu zeigen. Nadine hat dafür einen historischen
Abriss vorbereitet, der zeigt, wie eng Mode, Gesellschaft und
Selbstbestimmung miteinander verbunden sind. Bereits in den
sechziger und siebziger Jahren begannen Modemacherinnen und
gesellschaftliche Bewegungen, den weiblichen Körper neu zu denken.
Frauen kämpften um Rechte, Sichtbarkeit und Kontrolle über den
eigenen Ausdruck. Mit wachsender Freiheit veränderte sich auch der
Umgang mit Kleidung. Je mehr sich konservative Vorstellungen
lösten, desto selbstverständlicher wurde die Enthüllung des Körpers
als Teil von Mode und Überzeugung. Parallel dazu entwickelte sich
jedoch ein problematischer Gegeneffekt: die zunehmende
Objektifizierung durch Männer. Spätestens in den neunziger und
frühen zweitausender Jahren wurde der nackte Körper zur
Werbefläche. In dieser Folge sprechen wir über ikonische, aber auch
kritische Beispiele wie die Tom Ford Kampagnen für Gucci, in denen
weibliche Körper medial verwertet wurden. Medien begannen, über
Frauen zu urteilen, sie zu bewerten und Stück für Stück zu Objekten
der Begierde zu formen, oft ohne Respekt, Scham oder wirkliche
Wertschätzung. Heute erleben wir eine vielschichtige Gegenwart.
Einerseits wächst das Selbstverständnis und die Emanzipation von
Frauen weiter, was sich auch modisch ausdrückt. Chappell Roans
Auftritt kann als Akt der Selbstermächtigung gelesen werden, als
bewusste Entscheidung, den eigenen Körper öffentlich zu
kontrollieren und sichtbar zu machen. Gleichzeitig gibt es ebenso
viele Frauen, die genau diese Form der Darstellung ablehnen. Sie
empfinden Freizügigkeit nicht als Befreiung, sondern als
Verstärkung alter Rollenbilder, weil Frauen noch immer häufig auf
Sexualität reduziert werden. Hinzu kommt eine neue
gesellschaftliche Spannung. Gerade in den USA erstarkt eine
konservative Gegenbewegung, die auch von jungen Frauen mitgetragen
wird. Diese Entwicklung spiegelt sich zunehmend in Mode und
Kleiderordnungen wider. Zwischen Selbstbestimmung, Schutz,
Provokation und politischer Haltung entsteht ein komplexes
Spannungsfeld, das Mode heute stärker prägt als viele Trends. Mit
dieser Podcast Episode möchten wir genau diesen Diskurs anstoßen.
Wir sprechen offen über Nacktheit in der Mode, über Macht,
Projektion, Freiheit und Verantwortung. Wir teilen unsere
persönliche Sicht, stellen Fragen und laden dazu ein, Mode nicht
nur als Oberfläche, sondern als gesellschaftliches Statement zu
verstehen. Diese Folge hat uns besonders viel Freude gemacht, weil
sie emotional, kontrovers und ehrlich ist. Und genau das möchten
wir mit dir teilen. Alle besprochenen Looks, findest du natürlich
wie immer auf unseren Social-Media-Kanälen bei Instagram und TikTok
unter @lostonplanetfashion. Und ab sofort auch unter
www.lostonplanetfashion.de.
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