#4 So einfach geht naturnaher Garten

#4 So einfach geht naturnaher Garten

53 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen

*Links ganz am Ende*


In dieser Folge spreche ich mit Kai Pulver von der
Geschäftsstelle Bioterra über die Arbeit der Organisation und ihr
Engagement für nachhaltige, naturnahe Gärten. Bioterra zeigt, wie
Gärtnern ohne Pestizide und künstlichen Dünger funktioniert.


Wir klären, warum ein „Naturgarten“ eigentlich nie ganz Natur
ist, weshalb der Begriff naturnaher Garten treffender ist und ob
ein naturnaher Balkon überhaupt möglich ist. Zudem gehen wir der
Frage nach, wie es dazu kam, dass heute die Biodiversität in
Städten zunimmt, während sie im ländlichen Raum abnimmt und es
früher genau andersrum war.


Ein weiteres Thema ist der rasante Klimawandel: Wie müssen sich
unsere Gärten anpassen? Und was können wir konkret tun, um mit
veränderten Bedingungen umzugehen?


Eine gute Hilfe für naturnahe Gärten, sind die von Bioterra
zertifizierten Gartenbauerinnen und Gartenbauer, die hohe
Anforderungen an Pflanzen-, Tier- und Insektenwissen erfüllen.
Sie arbeiten ausschliesslich mit zugelassenen Hilfsmitteln des
FiBL, vermeiden unnötige Eingriffe, reduzieren den CO₂-Ausstoss
(etwa durch den Verzicht auf den Import von Steinen oder
Materialien aus anderen Kontinenten) und achten darauf, dass im
Garten keine Tierfallen entstehen.


Wir sprechen darüber, warum sich eine Zertifizierung lohnt: Der
Kundenstamm wächst, Gemeinden erkennen zunehmend den Wert
naturnaher Flächen und der Austausch unter Gleichgesinnten wird
als grosser Gewinn erlebt. Gerade weil es noch nicht viele
zertifizierte Betriebe gibt.


Zum Schluss werfen wir einen Blick auf Gentechnik (GMOs), ihre
Vor- und Nachteile sowie auf unsere zunehmende Abhängigkeit von
wenigen Saatgutsorten und warum wir in einer Saatgutkrise sind.





Bioterra


Natura DB


Wildstauden

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