#33 - Folge 33 - Karriere, Kinder, Küche: Unsere Rollenverteilung in einem Satz.
1 Stunde 6 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Folge von Laptop und Küchentisch sprechen Janine und
Oliver offen und ungefiltert über Arbeitsteilung, Rollenbilder
und die Frage, ob das alles eigentlich bewusst entschieden wurde
oder einfach so passiert ist.
Sie nehmen die Hörerinnen und Hörer mit auf eine Reise durch über
zwanzig Jahre Beziehung, von Studium und Servicejob über erste
gemeinsame Wohnungen bis hin zu Kindern, Selbständigkeit und
Anstellung im eigenen Unternehmen.
Dabei wird schnell klar, dass ihre heutige Rollenverteilung nicht
das Ergebnis eines grossen Plans ist, sondern das Resultat vieler
kleiner Entscheidungen, äusserer Umstände und pragmatischer
Lösungen. Sie sprechen ehrlich darüber, was gut funktioniert hat,
wo es geruckelt hat und welche Anpassungen immer wieder nötig
waren, sobald sich Jobs, Kinder oder Lebensphasen verändert
haben.
Ein zentrales Thema ist die Frage, wie stark Einkommen, Pensum
und Carearbeit miteinander verknüpft sind. Janine und Oliver
zeigen an vielen konkreten Beispielen, dass klassische Modelle
oft aus finanziellen oder organisatorischen Gründen entstehen und
nicht zwingend aus Überzeugung.
Gleichzeitig räumen sie mit dem Mythos auf, dass es ein richtig
oder falsch geben müsse.
Mit persönlichen Anekdoten, Beobachtungen aus dem Freundeskreis
und ehrlichen Selbstreflexionen laden sie dazu ein, eigene
Rollenbilder zu hinterfragen. Die Folge ist nahbar, humorvoll und
an vielen Stellen überraschend ehrlich.
Sie macht Mut, das eigene Modell nicht zu vergleichen, sondern
bewusst immer wieder neu zu überprüfen.
Take Aways
Rollenverteilung entsteht selten durch einen klaren Entscheid,
sondern meist durch Gewohnheit, Umstände und finanzielle
Realitäten.
Wer mehr verdient, arbeitet in vielen Familien automatisch
mehr, unabhängig vom Geschlecht.
Carearbeit ist Arbeit und braucht genauso Anerkennung wie ein
bezahlter Job.
Modelle funktionieren nur dann langfristig, wenn sie
regelmässig reflektiert und angepasst werden.
Es gibt kein allgemeingültiges richtig oder falsch bei
Arbeitsteilung und Familienmodellen.
Offene Gespräche über Geld, Zeit und Erwartungen sind
entscheidend für ein faires Miteinander.
Kinder verändern jede Rollenverteilung und zwar mehrfach über
die Jahre hinweg.
Vergleiche mit anderen Paaren führen selten zu Klarheit,
sondern eher zu unnötigem Druck.
Bewusstheit ist wichtiger als Perfektion im eigenen Modell.
Was heute passt, darf sich morgen wieder ändern.
Chapters
00:00 Begrüssung und Einstieg ins Thema Rollenverteilung
01:35 Stanley Cups, Alltag und ein lockerer Start
03:20 Klassische Rollenbilder und erste Fragen
08:00 Selbständigkeit, Pensum und Homeoffice Realität
13:10 Rückblick auf Studium, Servicejob und erste Jahre
21:00 Arbeiten, Haushalt und Gleichgewicht ohne Kinder
26:30 Schwangerschaft, Jobwechsel und neue Dynamiken
32:00 Zwei Kinder und das ständige Nachjustieren
38:00 Arbeiten im eigenen Unternehmen und neue Rollen
44:00 Haushalt, Kochen und unsichtbare Arbeit
47:00 Beispiele aus dem Umfeld und Aha Momente
54:00 Fazit, Reflexion und Einladung zum Nachdenken
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