Gespräch zum Thema 'Luctus et angor (Trauer & Angst)“: die Minus-Zeichen der Zeit deuten!'
Zum Thema 'Luctus et angor (Trauer & Angst)“: die Minus-Zeichen
der Zeit deuten!' diskutierten online am 28.1.2026 Sr. Dr.
Katharina Ganz und Abt Dr. Johannes Eckert mit Akademiedirektor Dr.
Achim Budde.
58 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Monat
„Gaudium et spes (Freude & Hoffnung)“, so heißt die
Pastoralkonstitution, die unser Konzil vor exakt 60 Jahren erlassen
hat: Was die Menschen von heute bewegt, wollte sich die Kirche zu
eigen machen, endlich positiv auf die moderne Welt und ihren
Fortschritt schauen und die Zeichen der Zeit im Licht des
Evangeliums fruchtbar machen. Das zweite Begriffspaar, „luctus et
angor (Trauer & Angst)“ hat es zwar nicht in den Titel des
Textes geschafft, gehört aber als Rückseite zur Medaille dazu.
Heute drückt es vielleicht sogar eher das aus, was Menschen
empfinden, wenn sie auf die Welt von heute schauen: Unsere
Lebensgrundlagen sind kaum noch zu retten. Die Völkergemeinschaft
bricht wieder auseinander. Die Demokratie gerät unter Druck. Der
Krieg ist zurück. Wie gehen wir als Christen damit um, dass die
„Zeichen der Zeit“ heute überwiegend Minus-Zeichen sind? Verdrängen
hilft da ebenso wenig, wie die Hoffnung einfach „thetisch“ zu
behaupten. Welche tatsächlichen Anzeichen für Hoffnung lassen sich
denn noch entdecken? Wie kann ich mich auch ohne konkrete
Erfolgsaussichten zum Guten motivieren? Wie sind die Propheten oder
andere Zeugen unserer Ur-Kunden mit Katastrophen klargekommen? Aber
auch: Was brauchen meine Mitmenschen in dieser Lage von mir? Heute
zu Gast: Sr. Dr. Katharina Ganz ist Franziskanerin und war zwölf
Jahre lang Generaloberin ihrer Gemeinschaft. Sie hat Theologie und
Sozialwesen studiert und promovierte über das pastorale Konzept
ihrer Ordensgründerin Antonia Werr, in dem Verletzlichkeit
(Vulnerabilität) die entscheidende Rolle spielt. Abt Dr. Johannes
Eckert ist Benediktiner der Abtei Sankt Bonifaz in München und
Andechs. Mit seiner reichen Vortrags- und Autorentätigkeit
bereichert er die öffentliche Diskussion durch zeitgemäße
Auslegungen biblischer Texte und frische Denkansätze zu Fragen des
kirchlichen Lebens. Moderiert wird das Gespräch am 28.1.2026 von
Akademiedirektor Dr. Achim Budde.
Pastoralkonstitution, die unser Konzil vor exakt 60 Jahren erlassen
hat: Was die Menschen von heute bewegt, wollte sich die Kirche zu
eigen machen, endlich positiv auf die moderne Welt und ihren
Fortschritt schauen und die Zeichen der Zeit im Licht des
Evangeliums fruchtbar machen. Das zweite Begriffspaar, „luctus et
angor (Trauer & Angst)“ hat es zwar nicht in den Titel des
Textes geschafft, gehört aber als Rückseite zur Medaille dazu.
Heute drückt es vielleicht sogar eher das aus, was Menschen
empfinden, wenn sie auf die Welt von heute schauen: Unsere
Lebensgrundlagen sind kaum noch zu retten. Die Völkergemeinschaft
bricht wieder auseinander. Die Demokratie gerät unter Druck. Der
Krieg ist zurück. Wie gehen wir als Christen damit um, dass die
„Zeichen der Zeit“ heute überwiegend Minus-Zeichen sind? Verdrängen
hilft da ebenso wenig, wie die Hoffnung einfach „thetisch“ zu
behaupten. Welche tatsächlichen Anzeichen für Hoffnung lassen sich
denn noch entdecken? Wie kann ich mich auch ohne konkrete
Erfolgsaussichten zum Guten motivieren? Wie sind die Propheten oder
andere Zeugen unserer Ur-Kunden mit Katastrophen klargekommen? Aber
auch: Was brauchen meine Mitmenschen in dieser Lage von mir? Heute
zu Gast: Sr. Dr. Katharina Ganz ist Franziskanerin und war zwölf
Jahre lang Generaloberin ihrer Gemeinschaft. Sie hat Theologie und
Sozialwesen studiert und promovierte über das pastorale Konzept
ihrer Ordensgründerin Antonia Werr, in dem Verletzlichkeit
(Vulnerabilität) die entscheidende Rolle spielt. Abt Dr. Johannes
Eckert ist Benediktiner der Abtei Sankt Bonifaz in München und
Andechs. Mit seiner reichen Vortrags- und Autorentätigkeit
bereichert er die öffentliche Diskussion durch zeitgemäße
Auslegungen biblischer Texte und frische Denkansätze zu Fragen des
kirchlichen Lebens. Moderiert wird das Gespräch am 28.1.2026 von
Akademiedirektor Dr. Achim Budde.
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