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Beschreibung
vor 5 Tagen
Globale Krisen erschüttern die Entwicklungszusammenarbeit – und die
Folgen sind dramatisch: Zuerst die Pandemie, dann der Ausfall
ukrainischer Getreidelieferungen und zuletzt die Sperrung der
Straße von Hormus haben Versorgungsketten weltweit ins Wanken
gebracht. Gleichzeitig brechen zentrale Geldgeber weg: Die USA
haben unter Präsident Donald Trump die Entwicklungsbehörde USAID
aufgelöst – ein Schritt, den Expert:innen als „Todesurteil für
Millionen Menschen“ bezeichnen. Finanzierungslücken treffen vor
allem Gesundheit, Ernährungssicherung und Demokratieförderung,
während sich viele Länder des Globalen Südens neuen Partnern wie
China oder Russland zuwenden. Was bedeutet all das für die Zukunft
der Entwicklungszusammenarbeit? Welche neuen Allianzen entstehen –
und welche Risiken bringen sie mit sich? Wie können lokale
Initiativen – wie die „Learning Lions“ – trotz globaler Schocks
erfolgreich sein? Welche Chancen bieten private Initiativen
gegenüber knapperer staatlicher Finanzierung? Was unterscheidet sie
in ihrer Herangehensweise? Und welche Art Engagement von uns als
Kirchen und Privatpersonen hier in Deutschland ist besonders
hilfreich? Unsere Veranstaltung zeigt die Brennpunkte der
internationalen Zusammenarbeit – die mutigen Projekte und die
überraschenden Erfolgsrezepte – und fragt, wie eine gerechte,
nachhaltige Entwicklung in einer Welt im Umbruch gelingen kann. Zu
Gast: Prinz Ludwig von Bayern engagiert sich vielfältig in der
Entwicklungshilfe in Afrika. Sein Projekt „Learning Lions“ ist eine
gemeinnützige Organisation in Kenia, die kostenlose IT-Ausbildungen
für junge Erwachsene anbietet. Dr. Gerd Müller ist seit 2021
Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für
industrielle Entwicklung (UNIDO). Von 2013 bis 2021 war er bereits
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Das Gespräch am 6.5.2026 führte Akademiedirektor Dr. Achim Budde.
Folgen sind dramatisch: Zuerst die Pandemie, dann der Ausfall
ukrainischer Getreidelieferungen und zuletzt die Sperrung der
Straße von Hormus haben Versorgungsketten weltweit ins Wanken
gebracht. Gleichzeitig brechen zentrale Geldgeber weg: Die USA
haben unter Präsident Donald Trump die Entwicklungsbehörde USAID
aufgelöst – ein Schritt, den Expert:innen als „Todesurteil für
Millionen Menschen“ bezeichnen. Finanzierungslücken treffen vor
allem Gesundheit, Ernährungssicherung und Demokratieförderung,
während sich viele Länder des Globalen Südens neuen Partnern wie
China oder Russland zuwenden. Was bedeutet all das für die Zukunft
der Entwicklungszusammenarbeit? Welche neuen Allianzen entstehen –
und welche Risiken bringen sie mit sich? Wie können lokale
Initiativen – wie die „Learning Lions“ – trotz globaler Schocks
erfolgreich sein? Welche Chancen bieten private Initiativen
gegenüber knapperer staatlicher Finanzierung? Was unterscheidet sie
in ihrer Herangehensweise? Und welche Art Engagement von uns als
Kirchen und Privatpersonen hier in Deutschland ist besonders
hilfreich? Unsere Veranstaltung zeigt die Brennpunkte der
internationalen Zusammenarbeit – die mutigen Projekte und die
überraschenden Erfolgsrezepte – und fragt, wie eine gerechte,
nachhaltige Entwicklung in einer Welt im Umbruch gelingen kann. Zu
Gast: Prinz Ludwig von Bayern engagiert sich vielfältig in der
Entwicklungshilfe in Afrika. Sein Projekt „Learning Lions“ ist eine
gemeinnützige Organisation in Kenia, die kostenlose IT-Ausbildungen
für junge Erwachsene anbietet. Dr. Gerd Müller ist seit 2021
Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für
industrielle Entwicklung (UNIDO). Von 2013 bis 2021 war er bereits
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Das Gespräch am 6.5.2026 führte Akademiedirektor Dr. Achim Budde.
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