»Kultur denken. Season 6 Episode 4: All the Rage. Gespräch mit Marina Rauchenbacher
26 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Die Kulturwissenschaftlerin Marina Rauchenbacher beschäftigt sich
mit Feminismus und Transgender in Comics. Zentral für ihre
Auseinandersetzung mit dem Thema sind die sogenannten ›Underground
Comics‹, die in den 1970er Jahren in den USA aufkamen. Wut,
beziehungsweise wütende Frauen, sind ein wichtiges Stilmittel. Das
Cover der ersten und bahnbrechenden, ausschließlich von Frauen
geschaffenen Sammlung »It Ain’t Me, Babe«, die 1970 von Trina
Robbins veröffentlicht wurde, zeigt sechs bereits etablierte
Comicfiguren, darunter Olive Oyl und Wonder Woman, die wütend ihre
Fäuste erheben. Die Entwicklungen dieses Genres zeugen seitdem von
der facettenreichen Auseinandersetzung von Comiczeichnerinnen mit
Wut – sie reicht von autobiografischen Ansätzen bis hin zu
gesellschaftspolitischen und kulturhistorischen Analysen.
mit Feminismus und Transgender in Comics. Zentral für ihre
Auseinandersetzung mit dem Thema sind die sogenannten ›Underground
Comics‹, die in den 1970er Jahren in den USA aufkamen. Wut,
beziehungsweise wütende Frauen, sind ein wichtiges Stilmittel. Das
Cover der ersten und bahnbrechenden, ausschließlich von Frauen
geschaffenen Sammlung »It Ain’t Me, Babe«, die 1970 von Trina
Robbins veröffentlicht wurde, zeigt sechs bereits etablierte
Comicfiguren, darunter Olive Oyl und Wonder Woman, die wütend ihre
Fäuste erheben. Die Entwicklungen dieses Genres zeugen seitdem von
der facettenreichen Auseinandersetzung von Comiczeichnerinnen mit
Wut – sie reicht von autobiografischen Ansätzen bis hin zu
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