Deutschlands Energiedilemma
Deutschland will energiepolitisch unabhängiger werden und schließt
dafür einen Deal mit Saudi-Arabien. Wie passt das zusammen? Und:
Trumps goldener Raketenabwehrschirm
12 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Bundeskanzler Friedrich Merz mahnt angesichts einer "neuen
Weltordnung" zu mehr europäischer Eigenständigkeit. Doch für seine
Parteifreundin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ist
die Ausgangslage komplex: Die heimischen Gasspeicherstände liegen
bei niedrigen 35 Prozent, und die starke Abhängigkeit von
Gasimporten – unter anderem aus den USA – wird zunehmend als
strategisches Risiko bewertet. Um die Versorgung breiter
aufzustellen, hat Reiche am gestrigen Montag einen Energiedeal mit
Saudi-Arabien ausgehandelt. In dessen Zentrum steht grüner
Wasserstoff. Kritiker halten dagegen: Kosteneffizienz erreiche man
vor allem durch Ausbau bei Wind und Sonne. Wie passt die Suche nach
neuen fossilen Lieferanten zum Ziel der Unabhängigkeit? Und warum
macht die Wirtschaftsministerin derzeit vor allem mit Debatten über
Rente und Teilzeit von sich reden? Petra Pinzler aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Pläne der Ministerin im
Podcast. Die USA unverwundbar machen – das ist das Ziel von
US-Präsident Donald Trump. Mit dem Golden Dome, einem
weltraumgestützten Abwehrschirm, soll das Land künftig vor Raketen
und Drohnen geschützt werden. Angelehnt ist das Projekt – zumindest
dem Namen nach – an den Iron Dome, den wohl bekanntesten Baustein
der israelischen Luftverteidigung. Der Zeitplan ist ambitioniert:
Bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2029 soll das 175 Milliarden
Dollar schwere Projekt einsatzbereit sein. Doch Fachleute zweifeln
an der Machbarkeit. Sie warnen vor enormen technologischen Hürden
und der Verwundbarkeit von Satelliten im All. Wie das Projekt mit
Trumps Grönlandplänen zusammenhängt und inwiefern der Golden Dome
ein Vorbild für einen europäischen Schutzschirm gegen Bedrohungen
aus der Luft sein könnte, erklärt Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Das
passiert, wenn KI-Bots ihre eigene Social-Media-Plattform bekommen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone
Gaul und Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch
und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur
Folge: Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin
Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei
der Gasversorgung Bundeswirtschaftsministerin: Katherina
Reiche fordert höheres Rentenalter und weniger Teilzeit Golden
Dome: Trumps Illusion vom Weltraum-Schild Raketenabwehr: Trump will
mit Golden Dome Angriffe aus dem All abwehren Donald Trump und
Grönland: Der Weg ins postamerikanische Zeitalter ist
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Weltordnung" zu mehr europäischer Eigenständigkeit. Doch für seine
Parteifreundin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ist
die Ausgangslage komplex: Die heimischen Gasspeicherstände liegen
bei niedrigen 35 Prozent, und die starke Abhängigkeit von
Gasimporten – unter anderem aus den USA – wird zunehmend als
strategisches Risiko bewertet. Um die Versorgung breiter
aufzustellen, hat Reiche am gestrigen Montag einen Energiedeal mit
Saudi-Arabien ausgehandelt. In dessen Zentrum steht grüner
Wasserstoff. Kritiker halten dagegen: Kosteneffizienz erreiche man
vor allem durch Ausbau bei Wind und Sonne. Wie passt die Suche nach
neuen fossilen Lieferanten zum Ziel der Unabhängigkeit? Und warum
macht die Wirtschaftsministerin derzeit vor allem mit Debatten über
Rente und Teilzeit von sich reden? Petra Pinzler aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Pläne der Ministerin im
Podcast. Die USA unverwundbar machen – das ist das Ziel von
US-Präsident Donald Trump. Mit dem Golden Dome, einem
weltraumgestützten Abwehrschirm, soll das Land künftig vor Raketen
und Drohnen geschützt werden. Angelehnt ist das Projekt – zumindest
dem Namen nach – an den Iron Dome, den wohl bekanntesten Baustein
der israelischen Luftverteidigung. Der Zeitplan ist ambitioniert:
Bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2029 soll das 175 Milliarden
Dollar schwere Projekt einsatzbereit sein. Doch Fachleute zweifeln
an der Machbarkeit. Sie warnen vor enormen technologischen Hürden
und der Verwundbarkeit von Satelliten im All. Wie das Projekt mit
Trumps Grönlandplänen zusammenhängt und inwiefern der Golden Dome
ein Vorbild für einen europäischen Schutzschirm gegen Bedrohungen
aus der Luft sein könnte, erklärt Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Das
passiert, wenn KI-Bots ihre eigene Social-Media-Plattform bekommen.
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Gaul und Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch
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Folge: Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin
Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei
der Gasversorgung Bundeswirtschaftsministerin: Katherina
Reiche fordert höheres Rentenalter und weniger Teilzeit Golden
Dome: Trumps Illusion vom Weltraum-Schild Raketenabwehr: Trump will
mit Golden Dome Angriffe aus dem All abwehren Donald Trump und
Grönland: Der Weg ins postamerikanische Zeitalter ist
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