"Wenn langes Warten plötzlich Sinn bekommt" - Gespräch mit Marion Heider
10 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias
Peter mit der Theologin Marion Heider aus dem Erzbistum Köln über
den Evangeliums-Text des Tages. An diesem zweiten Februar feiert
die Kirche das Fest "Darstellung des Herrn". Marion Heider erklärt,
warum die Erzählung aus der Bibel so deutlich zeigt, wie jüdisch
geprägt das Leben Jesu war.Zu Beginn des Gespräches erzählt sie von
ihrem Beruf als Pastoralreferentin: Sie begleitet junge Studierende
an der Uni Bonn dabei, ihren Platz im Leben und ihren Weg mit Gott
zu finden. Danach geht es um den Text aus dem Lukasevangelium
zum Fest "Darstellung des Herrn": Maria und Josef bringen Jesus als
Kind in den Tempel. Dort erkennen die alten, gläubigen Menschen
Simeon und Hanna in ihm den ersehnten Retter. Marion Heider
erklärt, warum diese Begegnung so bewegend ist: Es geht um
Hoffnung, erfülltes Warten und inneren Frieden.Eine Folge von
"Blick in die Bibel", die zeigt, wie die Bibel heute noch trösten
und Orientierung geben kann – und Lust macht, tiefer
hineinzuhören!Aus dem LukasevangeliumAls sich für die Eltern Jesu
die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt
hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem
Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede
männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch
wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn
vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und
siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Símeon. Dieser Mann war
gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige
Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden,
er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn
gesehen habe. Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die
Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach
dem Gesetz üblich war, nahm Símeon das Kind in seine Arme und pries
Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du
gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil
gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die
Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein
Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus
gesagt wurden. Und Símeon segnete sie und sagte zu Maria, der
Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele
zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen
sein, dem widersprochen wird, – und deine Seele wird ein Schwert
durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.
Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Pénuëls, aus
dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen
hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun
war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich
ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und
Beten. Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach
über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn
vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit, und
Gottes Gnade ruhte auf ihm. (Lk 2,22-40)( Ständige Kommission
für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet)
Peter mit der Theologin Marion Heider aus dem Erzbistum Köln über
den Evangeliums-Text des Tages. An diesem zweiten Februar feiert
die Kirche das Fest "Darstellung des Herrn". Marion Heider erklärt,
warum die Erzählung aus der Bibel so deutlich zeigt, wie jüdisch
geprägt das Leben Jesu war.Zu Beginn des Gespräches erzählt sie von
ihrem Beruf als Pastoralreferentin: Sie begleitet junge Studierende
an der Uni Bonn dabei, ihren Platz im Leben und ihren Weg mit Gott
zu finden. Danach geht es um den Text aus dem Lukasevangelium
zum Fest "Darstellung des Herrn": Maria und Josef bringen Jesus als
Kind in den Tempel. Dort erkennen die alten, gläubigen Menschen
Simeon und Hanna in ihm den ersehnten Retter. Marion Heider
erklärt, warum diese Begegnung so bewegend ist: Es geht um
Hoffnung, erfülltes Warten und inneren Frieden.Eine Folge von
"Blick in die Bibel", die zeigt, wie die Bibel heute noch trösten
und Orientierung geben kann – und Lust macht, tiefer
hineinzuhören!Aus dem LukasevangeliumAls sich für die Eltern Jesu
die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt
hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem
Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede
männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch
wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn
vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und
siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Símeon. Dieser Mann war
gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige
Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden,
er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn
gesehen habe. Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die
Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach
dem Gesetz üblich war, nahm Símeon das Kind in seine Arme und pries
Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du
gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil
gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die
Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein
Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus
gesagt wurden. Und Símeon segnete sie und sagte zu Maria, der
Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele
zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen
sein, dem widersprochen wird, – und deine Seele wird ein Schwert
durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.
Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Pénuëls, aus
dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen
hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun
war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich
ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und
Beten. Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach
über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn
vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit, und
Gottes Gnade ruhte auf ihm. (Lk 2,22-40)( Ständige Kommission
für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet)
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