#1469 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader Bank): „Mercosur - vor allem kommt es Deutschland zugute"
Scheitert das Mercosur-Abkommen doch noch?
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Die EU und die Mercosur-Staaten haben mehr als 25 Jahre verhandelt
und gerade ein historisches Freihandelsabkommen unterzeichnet. Die
neue Wirtschaftszone umfasst über 700 Millionen Menschen und gilt
auch als klares Signal gegen protektionistische Tendenzen weltweit.
Doch es gibt bereits enormen Gegenwind. Was bedeutet das Abkommen
für die Börsen und die weltweite Wirtschaft? „Das Abkommen ist
sehr, sehr wichtig. Europa ist ja lange Zeit sehr mit Amerika
verbandelt gewesen. Aber da wird eine „America first"- bzw. eine
„America alone"-Politik betrieben. Als Exportnation müssen wir
schauen, mit wem wir zusammenarbeiten können. Da ist ein Abkommen
mit den Mercosur-Staaten wichtig, um unseren Export zu beflügeln.
Was auch heißt, dass wir importieren, was nicht jedem französischem
Landwirt gefällt", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von
der Baader Bank weiter: „Profitieren würden unsere klassischen
Branchen. Die Industrie-Branchen, die Auto-Branche, die
Maschinenbau-Branche, Chemie - also vor allem kommt es Deutschland
zugute. Das ist auch das Problem, warum die Franzosen die Nase
rümpfen." Alle Details im Interview von Inside
Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und
auf https://inside-wirtschaft.de
und gerade ein historisches Freihandelsabkommen unterzeichnet. Die
neue Wirtschaftszone umfasst über 700 Millionen Menschen und gilt
auch als klares Signal gegen protektionistische Tendenzen weltweit.
Doch es gibt bereits enormen Gegenwind. Was bedeutet das Abkommen
für die Börsen und die weltweite Wirtschaft? „Das Abkommen ist
sehr, sehr wichtig. Europa ist ja lange Zeit sehr mit Amerika
verbandelt gewesen. Aber da wird eine „America first"- bzw. eine
„America alone"-Politik betrieben. Als Exportnation müssen wir
schauen, mit wem wir zusammenarbeiten können. Da ist ein Abkommen
mit den Mercosur-Staaten wichtig, um unseren Export zu beflügeln.
Was auch heißt, dass wir importieren, was nicht jedem französischem
Landwirt gefällt", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von
der Baader Bank weiter: „Profitieren würden unsere klassischen
Branchen. Die Industrie-Branchen, die Auto-Branche, die
Maschinenbau-Branche, Chemie - also vor allem kommt es Deutschland
zugute. Das ist auch das Problem, warum die Franzosen die Nase
rümpfen." Alle Details im Interview von Inside
Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und
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