Sexualisierte Gewalt: Was tun Schweizer Männerorden dagegen?
Im «Perspektiven»-Schwerpunkt beleuchten wir die besonderen
Umstände von Ordensgemeinschaften, wenn es um Missbrauch geht und
fragen, welche Massnahmen zur Prävention und Aufarbeitung getroffen
werden. In dieser Folge liegt der Fokus auf Männergemeins ...
28 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Im «Perspektiven»-Schwerpunkt beleuchten wir die besonderen
Umstände von Ordensgemeinschaften, wenn es um Missbrauch geht und
fragen, welche Massnahmen zur Prävention und Aufarbeitung getroffen
werden. In dieser Folge liegt der Fokus auf Männergemeinschaften.
Die Pilotstudie zu sexualisierter Gewalt und spirituellen
Übergriffen im Kontext der römisch-katholischen Kirche hat die
Schweizer Ordensgemeinschaften überrumpelt. Sie hatten nicht mit
diesem Ausmass von Fällen gerechnet. Denn: Zum Thema gibt es kaum
Forschung. Wenige Ausnahmen sind Ordensgemeinschaften, die auch
Schule führen wie in Einsiedeln und bereits ab den 2010ern in die
Schlagzeilen gerieten. Sie entwickelten erste Schutzkonzepte und
Präventionsmassnahmen. Dank Betroffenen und durch medialen Druck
wurden ab 2023, nach Veröffentlichung der Pilotstudie, neue Fälle
sexualisierter Gewalt aufgedeckt. Vor allem das prestigeträchtige
Kloster St. Maurice stand monatelang in den Schlagzeilen. Der Druck
wurde so hoch, dass das Kloster eine eigene wissenschaftliche
Studie in Auftrag gab. Die Ergebnisse: Erschütternd. Und sie zeigen
auch, das bis in die jüngste Vergangenheit Täter gedeckt wurden.
Mit Blick in Gegenwart und Zukunft fragt sich: Wie steht es um die
Präventionsmassnahmen in Ordensgemeinschaften? Welche
kirchenrechtlichen Möglichkeiten und Pflichten gibt es für Klöster,
mit mutmasslichen oder verurteilten Tätern umzugehen? Eine
Auslegeordnung in «Perspektiven», u.a. mit der Soziologin Lorraine
Odier und der Kirchenrechtlerin Astrid Kaptijn, beide von der
Universität Freiburg. Es ist die zweite Sendung des Schwerpunkts
zur sexualisierten Gewalt in Schweizer Klöstern und Orden.
Autorinnen: Léa Burger und Nicole Freudiger
Umstände von Ordensgemeinschaften, wenn es um Missbrauch geht und
fragen, welche Massnahmen zur Prävention und Aufarbeitung getroffen
werden. In dieser Folge liegt der Fokus auf Männergemeinschaften.
Die Pilotstudie zu sexualisierter Gewalt und spirituellen
Übergriffen im Kontext der römisch-katholischen Kirche hat die
Schweizer Ordensgemeinschaften überrumpelt. Sie hatten nicht mit
diesem Ausmass von Fällen gerechnet. Denn: Zum Thema gibt es kaum
Forschung. Wenige Ausnahmen sind Ordensgemeinschaften, die auch
Schule führen wie in Einsiedeln und bereits ab den 2010ern in die
Schlagzeilen gerieten. Sie entwickelten erste Schutzkonzepte und
Präventionsmassnahmen. Dank Betroffenen und durch medialen Druck
wurden ab 2023, nach Veröffentlichung der Pilotstudie, neue Fälle
sexualisierter Gewalt aufgedeckt. Vor allem das prestigeträchtige
Kloster St. Maurice stand monatelang in den Schlagzeilen. Der Druck
wurde so hoch, dass das Kloster eine eigene wissenschaftliche
Studie in Auftrag gab. Die Ergebnisse: Erschütternd. Und sie zeigen
auch, das bis in die jüngste Vergangenheit Täter gedeckt wurden.
Mit Blick in Gegenwart und Zukunft fragt sich: Wie steht es um die
Präventionsmassnahmen in Ordensgemeinschaften? Welche
kirchenrechtlichen Möglichkeiten und Pflichten gibt es für Klöster,
mit mutmasslichen oder verurteilten Tätern umzugehen? Eine
Auslegeordnung in «Perspektiven», u.a. mit der Soziologin Lorraine
Odier und der Kirchenrechtlerin Astrid Kaptijn, beide von der
Universität Freiburg. Es ist die zweite Sendung des Schwerpunkts
zur sexualisierten Gewalt in Schweizer Klöstern und Orden.
Autorinnen: Léa Burger und Nicole Freudiger
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