Ausgesucht, gescannt und ein nicht zu Ende gedachte Bezahlvorgang

Ausgesucht, gescannt und ein nicht zu Ende gedachte Bezahlvorgang

5 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen

Lange Zeit war es ruhig an der Ecke, an der früher reges Treiben
herrschte. Der Lidl in meiner Nachbarschaft ist im letzten Jahr
komplett von der Bildfläche verschwunden. Zäune, Schutt und
Baustellenlärm prägten das Bild, während das alte Gebäude einem
modernen Neubau wich. Vor einigen Tagen war es endlich so weit.
Die Türen öffneten sich wieder. Da Neugier bekanntlich ein treuer
Begleiter ist, habe ich mich heute auf den Weg gemacht, um den
neuen Nachbarn unter die Lupe zu nehmen.


Der Unterschied ist sofort beim Betreten erkennbar. Alles wirkt
deutlich moderner, heller und vor allem geräumiger als in der
alten Filiale. Die Gänge sind breiter, die Decken scheinen höher
und die Beleuchtung setzt die Waren bühnenreif in Szene.
Besonders angetan bin ich von der Gestaltung der Obst- und
Gemüseabteilung. Sie wirkt frisch, einladend und gut sortiert.
Man bekommt fast das Gefühl, über einen Marktplatz zu schlendern
statt durch einen klassischen Discounter.


Mein eigentliches Interesse galt jedoch nicht nur dem neuen
Design, sondern vor allem der Technik. Ich wollte wissen, wie
Lidl das Thema Selbstscan umgesetzt hat. Hier geht das
Unternehmen einen interessanten Weg. Im Gegensatz zum "großen
Bruder" Kaufland, wo man oft auf eigene Handscanner im
Eingangsbereich setzt, verzichtet Lidl hier komplett auf
zusätzliche Hardware. Das Zauberwort heißt „Bring Your Own
Device“. Als Kunde nutzt man einfach das eigene Smartphone, um
den Einkauf zu organisieren.


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⁠Bluesky⁠


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