Wird es bald leichter, eine Spenderniere zu bekommen?
Die Organspende in Deutschland soll reformiert werden. Wer darf
künftig Nieren spenden und empfangen? Und: Waldbrände in Südamerika
13 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Wochen
Die Spende von Nieren soll vereinfacht werden, der Bundestag plant
eine entsprechende Änderung des
Transplantationsgesetzes. Bislang müssen Nierenspender und
-empfänger entweder Verwandte ersten oder zweiten Grades sein, Ehe-
oder eingetragene Lebenspartner, Verlobte, oder sie müssen "in
besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig nahestehen". So
soll verhindert werden, dass Menschen aus wirtschaftlichen
Interessen Organe spenden. Künftig soll die
sogenannte Überkreuzspende ermöglicht werden. Das bedeutet:
Wenn eine Person einer anderen eine Niere spenden möchte, das aber
nicht geht, weil sie nicht kompatibel sind, dann darf sich dieses
Paar an eine Stelle wenden und mit einem anderen Spenderpaar
zusammengebracht werden, deren Beteiligte ebenfalls nicht
kompatibel sind. Man darf dann, sofern kompatibel, die Niere an den
jeweils anderen Empfänger spenden. Mit den Details hat sich
Gesundheitsredakteur Ingo Arzt auseinandergesetzt. Seit
Wochen brennen in Südamerika Wälder. In Chile sind mindestens
20 Menschen durch die Feuer getötet worden, in Argentinien sind in
Patagonien viele geschützte Naturwälder verbrannt. Touristen
mussten in Sicherheit gebracht werden, hohe Temperaturen und starke
Winde erschweren die Löscharbeiten. Der argentinische Präsident
Javier Milei hat am Freitag den Notstand ausgerufen. Wieso breiten
sich die Brände in den südamerikanischen Ländern so schnell aus?
Das liegt an mehreren Faktoren und hat auch mit Milei selbst etwas
zu tun. Die Journalistin Sophia Boddenberg berichtet für uns
aus Argentinien und ordnet die Brände ein. Und sonst so?
Weniger Gift in den Meeren – dafür mehr in den Menschen
Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Constanze
Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge: Organspende: Wird Deutschland jetzt
Organspenderland? Xenotransplantation: "Die Nieren arbeiten, als
kämen sie von einem gesunden Lebendspender" Organtransplantation:
Gesetzesänderung soll mehr Nierenspenden ermöglichen Klimakrise:
Wie steht’s denn nun wirklich ums Klima? Chile: Zehntausende müssen
in Chile vor Waldbränden flüchten Argentinien: Patagonien kämpft
gegen schwere Waldbrände Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der
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eine entsprechende Änderung des
Transplantationsgesetzes. Bislang müssen Nierenspender und
-empfänger entweder Verwandte ersten oder zweiten Grades sein, Ehe-
oder eingetragene Lebenspartner, Verlobte, oder sie müssen "in
besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig nahestehen". So
soll verhindert werden, dass Menschen aus wirtschaftlichen
Interessen Organe spenden. Künftig soll die
sogenannte Überkreuzspende ermöglicht werden. Das bedeutet:
Wenn eine Person einer anderen eine Niere spenden möchte, das aber
nicht geht, weil sie nicht kompatibel sind, dann darf sich dieses
Paar an eine Stelle wenden und mit einem anderen Spenderpaar
zusammengebracht werden, deren Beteiligte ebenfalls nicht
kompatibel sind. Man darf dann, sofern kompatibel, die Niere an den
jeweils anderen Empfänger spenden. Mit den Details hat sich
Gesundheitsredakteur Ingo Arzt auseinandergesetzt. Seit
Wochen brennen in Südamerika Wälder. In Chile sind mindestens
20 Menschen durch die Feuer getötet worden, in Argentinien sind in
Patagonien viele geschützte Naturwälder verbrannt. Touristen
mussten in Sicherheit gebracht werden, hohe Temperaturen und starke
Winde erschweren die Löscharbeiten. Der argentinische Präsident
Javier Milei hat am Freitag den Notstand ausgerufen. Wieso breiten
sich die Brände in den südamerikanischen Ländern so schnell aus?
Das liegt an mehreren Faktoren und hat auch mit Milei selbst etwas
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