Folge 46 | Gendergerechte Sprache mit Prof. Dr. Lars Sörries-Vorberger
25 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 4 Wochen
Geschlechtergerechte Sprache – warum sie uns alle
angeht
Sprache begleitet unseren Vereins- und Verbandsalltag ständig –
in E-Mails, auf Flyern, der Website, Social Media, Zeitungen und
Magazinen, in Reden und Satzungen. Doch ist sie wirklich so
neutral, wie wir oft denken? In dieser Podcastfolge sprechen wir
darüber, warum geschlechtergerechte Sprache mehr ist als
Sternchen oder Doppelpunkte und weshalb sie eine zentrale Rolle
für Respekt, Sichtbarkeit und Willkommenskultur spielt.
Ausgangspunkt ist ein Infoabend des RSB, der viele Fragen,
Diskussionen und Aha-Momente ausgelöst hat. Ein Abend – und diese
Folge – wurden maßgeblich geprägt von unserem Gast:
Zu Gast Prof. Dr. Lars
Sörries-Vorberger
Juniorprofessor für Linguistik des Deutschen (Universität
Hamburg) und derzeit Vertretungsprofessor an der Universität
Kiel
„Geschlechtergerechte Sprache ist vor allem eins: ein Zeichen von
Respekt und Willkommenskultur.“
Er forscht zu Sprache, Geschlecht und Gesellschaft – und schafft
es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich, praxisnah und
unaufgeregt zu erklären.
Darum geht’s in der Folge:
Was bedeutet geschlechtergerechte bzw. inklusive Sprache
eigentlich?
Warum das generische Maskulinum wissenschaftlich nicht so
neutral ist, wie oft angenommen
Welche Alternativen es gibt – von Neutralformen bis zu
Sternchen & Doppelpunkt
Warum es nicht die eine richtige Lösung gibt
Wie Sprache sich verändert – und warum das oft Widerstände
auslöst
Typische Stolperfallen wie „Hyperkorrekturen“ (z.
B. Mitgliederinnen)
Konkrete Tipps für Vereine, Verbände und die redaktionelle
Praxis
Wie ein guter Einstieg in geschlechtergerechte Sprache
gelingen kann
Wünsche für eine sachlichere, wissenschaftlich
fundierteöffentliche Debatte
️ Besonders relevantfür Vereine &
Organisationen:
Geschlechtergerechte Sprache als Teil einer
offenenWillkommenskultur
Praktische Lösungen für Texte, Reden, Websites und
Publikationen
Warum Angemessenheit oft wichtiger ist als Perfektion
Weiterführende Infos:
RSB Hannover – Infos & FAQ:
www.rsbhannover.de/gendern
Externe Infos & Praxisbeispiele:
www.genderleicht.de
Fazit:
Geschlechtergerechte Sprache ist kein starres Regelwerk, sondern
ein Werkzeug. Sie hilft dabei, Menschen mitzudenken, anzusprechen
und willkommen zu heißen – und darf sich dabei genauso
weiterentwickeln wie unsere Sprache insgesamt.
Viel Spaß beim Hören!
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