Julia Voss: "Die Frage, was natürlich ist, wurde zur Waffe"
26 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Wer definiert, was als Natur gilt? Biologen, Theologen, Ideologen?
Wer legt fest, was Natürlichkeit ist? Pädagogen, Psychologen,
Demagogen? Woher kommt die typisch deutsche Natur-Romantik, jene
Verklärung und Vereinnahmung der Natur? Und wie wurde gerade der
Naturbegriff immer wieder politisch instrumentalisiert – bis hin zu
den Rassegesetzen des NS-Staats? Das Deutsche Historische Museum
beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausstellung mit 800 Jahren
„Natur und deutsche Geschichte: Glaube, Biologie, Macht“.
Julia Voss, frühere Kunstkritikerin der FAZ und heutige Professorin
an der Leuphana in Lüneburg, hat die Schau im Deutschen
Historischen Museum in Berlin (noch bis zum 07.06.2026) kuratiert.
Im Gespräch mit Dietrich Brants zeichnet sie nach, wie wechselvoll
und ambivalent unser Verhältnis über die Jahrhunderte zur Natur war
und immer noch ist.
Wer legt fest, was Natürlichkeit ist? Pädagogen, Psychologen,
Demagogen? Woher kommt die typisch deutsche Natur-Romantik, jene
Verklärung und Vereinnahmung der Natur? Und wie wurde gerade der
Naturbegriff immer wieder politisch instrumentalisiert – bis hin zu
den Rassegesetzen des NS-Staats? Das Deutsche Historische Museum
beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausstellung mit 800 Jahren
„Natur und deutsche Geschichte: Glaube, Biologie, Macht“.
Julia Voss, frühere Kunstkritikerin der FAZ und heutige Professorin
an der Leuphana in Lüneburg, hat die Schau im Deutschen
Historischen Museum in Berlin (noch bis zum 07.06.2026) kuratiert.
Im Gespräch mit Dietrich Brants zeichnet sie nach, wie wechselvoll
und ambivalent unser Verhältnis über die Jahrhunderte zur Natur war
und immer noch ist.
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