Damit die digitale Pubertät nicht aus dem Ruder läuft: Verbot als Lösung?

Damit die digitale Pubertät nicht aus dem Ruder läuft: Verbot als Lösung?

1 Stunde 2 Minuten

Beschreibung

vor 4 Wochen
Sie werden Screen-Teens genannt – von einer digitalen Pubertät ist
die Rede. Das Smartphone ist heute fester Lebensbestandteil nahezu
aller Kinder und Jugendlicher. Mehr noch: Ein nicht
unbeträchtlicher Teil ihres Lebens spielt sich im virtuellen Raum
ab. Nichts ist daher gefürchteter als die Strafe aller Strafen: das
Handyverbot. Die Sorgen von Eltern, Wissenschaftler*innen und
pädagogischen Fachkräften sind entsprechend groß, dass das
Smartphone allzu übermächtig ist und sich negativ auf die
Entwicklung unserer Kinder auswirkt. Teils sind diese Sorgen auch
berechtigt. Doomscrolling, Cybermobbing und Sexting sind längst
ebenso fester Bestandteil des Alltags. Aber kann ein
Smartphone-Verbot per Gesetz für bestimmte Altersgruppen – so wie
es gerade erst in Australien umgesetzt wurde – wirklich die Lösung
sein? „Nein!“, sagt die Wissenschaftlerin, Medien- und
Sexualpädagogin Madita Oeming. Heute diskutiert sie mit uns zum
Thema und spricht darüber, was Eltern wirklich benötigen, um ihre
Kinder durch diese vulnerable Lebensphase zu begleiten. Ganz klar:
Diese Episode ist eine Pflichtausgabe für alle Eltern, enthält aber
auch viele wertvolle Erkenntnisse rund um den gesellschaftlichen
Diskurs zum Umgang mit dem Thema Sexualität. Also hört alle rein!

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