SRFglobal vom 29.01.2026
Einst galten Zeitungen, Radio und Fernsehen in den Demokratien als
vierte Gewalt. Heute prägen zunehmend Tech-Giganten mit ihren
Algorithmen und Plattformen den politischen Diskurs – während
traditionelle Redaktionen um Geld, Aufmerksamkeit und Vertra ...
33 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Einst galten Zeitungen, Radio und Fernsehen in den Demokratien als
vierte Gewalt. Heute prägen zunehmend Tech-Giganten mit ihren
Algorithmen und Plattformen den politischen Diskurs – während
traditionelle Redaktionen um Geld, Aufmerksamkeit und Vertrauen
ringen. Seit jeher prägt technischer Fortschritt die
Medienindustrie – von der Erfindung des Buchdrucks über Radio und
Fernsehen bis hin zum Zeitalter des Internets und der künstlichen
Intelligenz. Parallel dazu haben sich über Jahrhunderte
journalistische Arbeitsweisen und Standards herausgebildet:
Recherche, Objektivität und Unabhängigkeit. Heute gehört ein
grosser Teil der Medien wenigen Konzernen oder steht unter
staatlichem Einfluss. Gleichzeitig geraten klassische
Geschäftsmodelle unter Druck: Werbeeinnahmen brechen weg,
Redaktionen sparen, lokale Medien verschwinden. Plattformen und
Algorithmen bestimmen zunehmend, welche Inhalte sichtbar werden.
Die Sendung geht der Frage nach, was von der vierten Gewalt bleibt.
Sie zeigt, wie Journalismus unter Druck gerät und was er anders und
besser machen kann, um auch in Zukunft Vertrauen zu schaffen und
Einnahmen zu generieren. Diese und weitere Fragen diskutiert
Moderator Sebastian Ramspeck mit dem Politikwissenschaftler
Jan-Werner Müller von der Princeton University, der Journalistin
Sophia Smith Galer, die ihren Job bei der BBC kündigte, um
freischaffend zu arbeiten, sowie mit Mitali Mukherjee, Direktorin
des Reuters Institute for the Study of Journalism.
vierte Gewalt. Heute prägen zunehmend Tech-Giganten mit ihren
Algorithmen und Plattformen den politischen Diskurs – während
traditionelle Redaktionen um Geld, Aufmerksamkeit und Vertrauen
ringen. Seit jeher prägt technischer Fortschritt die
Medienindustrie – von der Erfindung des Buchdrucks über Radio und
Fernsehen bis hin zum Zeitalter des Internets und der künstlichen
Intelligenz. Parallel dazu haben sich über Jahrhunderte
journalistische Arbeitsweisen und Standards herausgebildet:
Recherche, Objektivität und Unabhängigkeit. Heute gehört ein
grosser Teil der Medien wenigen Konzernen oder steht unter
staatlichem Einfluss. Gleichzeitig geraten klassische
Geschäftsmodelle unter Druck: Werbeeinnahmen brechen weg,
Redaktionen sparen, lokale Medien verschwinden. Plattformen und
Algorithmen bestimmen zunehmend, welche Inhalte sichtbar werden.
Die Sendung geht der Frage nach, was von der vierten Gewalt bleibt.
Sie zeigt, wie Journalismus unter Druck gerät und was er anders und
besser machen kann, um auch in Zukunft Vertrauen zu schaffen und
Einnahmen zu generieren. Diese und weitere Fragen diskutiert
Moderator Sebastian Ramspeck mit dem Politikwissenschaftler
Jan-Werner Müller von der Princeton University, der Journalistin
Sophia Smith Galer, die ihren Job bei der BBC kündigte, um
freischaffend zu arbeiten, sowie mit Mitali Mukherjee, Direktorin
des Reuters Institute for the Study of Journalism.
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