Wie zwei Frauen der häuslichen Gewalt entkamen

Wie zwei Frauen der häuslichen Gewalt entkamen

Die Fallzahlen zu häuslicher Gewalt steigt seit Jahren. Zwei Betroffene erzählen, warum der Ausstieg aus dieser Gewaltspirale so schwierig ist – und wie sie es schliesslich geschafft haben.
24 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen

Es ist ein trauriger Rekord: 2025 wurden in der Schweiz so viele
Femizide registriert wie noch nie. 27 Frauen und Mädchen wurden
von ihren aktuellen oder ehemaligen Partnern oder von einem
Familienmitglied getötet.


Femizide geschehen selten plötzlich. Häufig gehen ihnen Drohungen
oder psychische und körperliche Gewalt voraus. Der Ausstieg aus
diesem Gewaltkreislauf ist für Betroffene oft äusserst schwierig.


Alexandra Aregger, normalerweise Host dieses Podcasts, hat im
vergangenen Jahr mit drei Frauen gesprochen , denen es gelungen
ist, sich aus einer Situation von häuslicher Gewalt zu befreien.


Was braucht es, um den Ausstieg aus einer gewaltvollen Beziehung
zu schaffen? Warum gelingt er oft nicht? Und wie geht es den
betroffenen Frauen heute?


Diesen Fragen widmen sich Alexandra Aregger und Host Philipp
Loser in der neuesten Folge von Apropos. Zudem schildern zwei
betroffene Frauen ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher
Gewalt – und wie sie den Weg hinaus gefunden haben.


Hilfe bei häuslicher Gewalt


Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische
Hilfe anfordern (Tel. 144)

Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld
in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung.

Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht,
für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an.



Host: Philipp Loser


Produktion: Valeria Mazzeo


Mehr Artikel zu häuslicher Gewalt: 


Alexandras Reportage über drei Frauen, die Wege aus der
häuslichen Gewalt fanden

«Apropos»-Folge zum Jahresgespräch mit Kriminologin Nora
Markwalder zu Gewalt gegen Frauen

Eine Staatsanwältin erzählt, was sich in der Schweiz zum
Thema häuslicher Gewalt ändern muss 

Der Bund will Opfer von besser schützen



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