Eskapismus in Zeiten des Faschismus (oder: Warum ich trotzdem Bridgerton schaue)
52 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Diese Woche wusste Kerstin nicht, ob sie über schöne Menschen in
schönen Kleidern oder über Faschismus sprechen soll. Also spricht
sie über beides.
Diese Woche startet die neue Staffel von Bridgerton und Kerstin
freut sich auf den üppigen Pomp in der Serie von Shonda Rhimes.
Gleichzeitig erreichen sie Bilder aus Minneapolis – ICE-Razzien,
Menschen, die erschossen werden, Kinder, die als Lockmittel
benutzt werden. Ihr Bekannter aus Minneapolis schreibt ihr:
«Bitte teile weiterhin Bilder und Artikel. Wir alle müssen
darüber reden.»
Kerstin spricht über das, was gerade in den USA passiert und
warum der Journalist Jonathan Rauch sagt, wir können es jetzt
beim Namen nennen: Faschismus. Und sie fragt sich: Darf ich in
dieser Welt noch Eskapismus? Wann wird Flucht zur Verdrängung –
und wann ist sie überlebenswichtig? Es geht um die Balance
zwischen Hinschauen und Selbstschutz. Und um die Erkenntnis, dass
es vielleicht kein Entweder-Oder gibt.
Ausserdem: Das Beckham-Drama, Heated Rivalry und die echte Lady
Whistledown – Eliza Haywood und ihr subversiver Papagei aus dem
18. Jahrhundert.
Tipps:
«Am I okay?» und «His & Hers» auf Netflix
Hier der Artikel von Jonathan Rauch:
https://www.theatlantic.com/ideas/2026/01/america-fascism-trump-maga-ice/685751/
Wie hat euch die Folge gefallen? Und was denkt ihr über die
TGV-Zug-Debatte? Stimmt bei Spotify ab oder schreibt Kerstin eine
Mail an hallo@hassemitliebe.ch
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