Episoden

Zwischen uns liegen 43 Jahre (Oder: Übers Frausein)
23.07.2026
1 Stunde 15 Minuten
Für die Sommer-Spezialfolge hat sich Kerstin zwei Frauen an ihre Seite geholt: Andrea Pfalzgraf, Journalistin, Dokumentarfilmerin und Filmautorin, und Danielle Basler, Radiomoderatorin und Produzentin bei Ellie Media. Drei Frauen, drei Lebensphasen – und ein offenes Gespräch darüber, was es bedeutet, Frau zu sein.


Sie sprechen über die 20er, jenes Jahrzehnt, in dem man noch felsenfest zu wissen glaubt, was richtig und was falsch ist. Über das Frausein zwischen 30 und 40: die grossen Fragen, die auftauchen, und die Konsequenzen, die sie nach sich ziehen. Und darüber, wie sich das Leben als Frau in den 60ern anfühlt: Was leichter wird, was bleibt und was man loslässt.





Ausserdem: die Mutlosigkeit, die momentan viele Frauen begleitet, und was dagegen helfen kann. Warum männliche Solidarität wichtig ist und dennoch oft so rar. Und die Frage, die alle drei beschäftigt: Woher nimmt frau eigentlich Hoffnung, wenn vieles gerade schwer wiegt?





Tipps:


Andreas Tipp: Wear Sunscreen von Baz Luhrmann


Danis Tipp: Und Alle So Still von Mareike Fallwickl


Kerstins Tipp: The Vanishing Half von Brit Bennett
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Die grosse Pause (Oder: Weshalb wir diesen Sommer verspielt sein sollten)
02.07.2026
45 Minuten
Kerstin hat sich diesen Sommer etwas Radikales vorgenommen: Pause machen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. In dieser Folge erzählt sie, warum die bevorstehende Sommerpause sie mehr gestresst hat als erleichtert, wie sie sich als Selbstständige in eine Überarbeitungs-Logik hineinmanövriert hat, und was ein unverhofftes freies Wochenende damit gemacht hat.





Ausserdem: Warum Hitze politisch ist und die Männer-WM sowieso. Und: Dua-Lipa eröffnet eine Bibliothek - als hätten wir noch einen Grund mehr gebraucht, um sie zu lieben.





Lesetipp: Freitag https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/wie-die-hitzewelle-in-paris-die-armen-toetet-waehrend-reiche-baden-gehen





Und: «Legally Blonde» Film und Serie gibt es auf Amazon Plus
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Wer nimmt Raum ein? (oder: Was man noch sagen darf – und wer das entscheidet)
17.06.2026
1 Stunde 15 Minuten
In dieser Folge fragt Kerstin: Wer nimmt eigentlich Raum ein – und mit welchen Privilegien? Gemeinsam mit der Soziologin, Autorin und Rassismus-Expertin Anja Glover spricht Kerstin über versteckten Rassismus in der Popkultur – von Louise from St. Louis in Sex and the City bis zu White Savior Narrativen und der Frage: Was haben Privilegien mit all dem zu tun. Anja nimmt dabei auch Office Romance auseinander – den neuen Netflix-Romcom mit Jennifer Lopez und Brett Goldstein, den Kerstin eigentlich empfehlen wollte. Für Anja ist der Film auch eine Liebeserklärung an den Kapitalismus: Die Airline-CEO trifft den Anwalt, die Chefetage wird zur Bühne für die grosse Romanze. Anja fragt: Was erzählen uns diese Bilder eigentlich darüber, wen wir begehrenswert finden – und warum?





Ausserdem in dieser Folge: Emily Ratajkowski hat ein neues Essay veröffentlicht – und das Internet dreht sich wieder. Und im Liechtenstein hat Erbprinz Alois zum zweiten Mal in einer Generation ankündigt, den Volkswillen zu kippen und sich gegen eine Fristenlösung für Abtreibungen zu stellen.





Tipps:





Anja: Sinners Film


Kerstin: You Made a Fool of Death with Your Beauty oder auf Deusch: Du bist so schön, sogar der Tod erblasst





Ausserdem weitere tolle Tipps von Anja:


Dear White People: ine US-amerikanische Comedy-Drama-Serie und erzählt von einer Gruppe junger Schwarzer Student:innen, die versuchen, kulturelle und rassistische Vorurteile zu überwinden. Insecure Diese Serie wirft einen ehrlichen und dennoch unterhaltsamen Blick auf das Leben von zwei Afroamerikanerinnen in Los Angeles. Queen Sono: Die erste afrikanische Netflix-Originalserie, die eine südafrikanische Geheimagentin in den Mittelpunkt stellt. Little Fires Everywhere: Die Serie beschreibt das scheinbar idyllische Leben einer amerikanischen Bilderbuchfamilie, deren Leben durch die Künstlerin Mia Warren und deren Tochter Pearl auf den Kopf gestellt wird. The White Lotus :Die Serie folgt den Erlebnissen der Gäst:innen und Angestellten eines exklusiven Resorts in Hawaii und übt Kritik daran, wie sich einige Menschen im Urlaub benehmen sowie welchen Einfluss ein solcher Tourismus auf die Einheimischen haben kann. Mrs. America Mrs. America erzählt die hürdenreiche Geschichte der Bewegung zur Ratifizierung des Equal Rights Amendment. Sorry to bother you: In dieser Science Fiction Komödie braucht ein junger Afroamerikaner dringend einen Job und tritt eine Telemarketing-Stelle an. Dort entdeckt er die Fähigkeit, seine Stimme «weiss» klingen zu lassen, was ihm zu ungeahntem Erfolg verhilft. Parasite: Der südkoreanische Film dreht sich um den Sohn einer armen Familie, der einen Job bei einer reichen Familie bekommt. Er gilt als Kritik an den südkoreanischen und westlichen Lebens-, Arbeits- und Konsumverhältnissen. Rafiki: Dieser kenianische Film erzählt die Liebesgeschichte zweier Frauen in Nairobi. Der Film trug zum Diskurs über Homosexualität in Kenia bei und war der erste kenianische Film, der auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde. Get out: In diesem Horrorfilm besuchen ein afroamerikanischer Fotograf und seine weisseFreundin erstmals ihre Familie auf deren Landsitz, was für ihn nicht nur im übertragenen Sinn zum puren Horror wird. Roma: Dieser mexikanische Film zeigt das Leben einer indigenen Haushälterin in den 1970er Jahren in Mexiko-Stadt. Black Panther: Wakanda Forever - Dieser Film ist Marvels Superhelden-Fortsetzung, in welchem das Königreich nach T'Challas Tod angegriffen wird, weil es externe Kräfte auf das Vibranium des Landes abgesehen haben. The hate U give: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: im verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
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Pour le plaisir (oder: Was Vibratoren mit Feminismus zu tun haben)
03.06.2026
34 Minuten
Kerstin sitzt in Frankreich, wo gerade ein Film über Michael Lenke in den Kinos läuft – den Mann, der den Womanizer erfunden hat. Sie hat ihn vor Jahren in Niederbayern besucht und mit ihm über seine Erfindung gesprochen, die Millionen von Frauen Orgasmen beschert hat. Kerstin findet: Das ist der perfekte Moment, um die grössere Frage zu stellen. Was sagt die Geschichte des Vibrators über die Geschichte der Frau aus? Warum müssen wir gleichzeitig auch über Selbstbestimmung und Hysterie als Diagnose reden?


Ausserdem: Ein Internetheld der Woche und Naomi Osaka, die sich nicht um Fashion-Regeln auf dem Tennis-Court kümmert.


Tipp der Woche: Das beherrschte Geschlecht von Sandra Konrad
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Nicht investieren ist so *Yesteryear* (oder: Ein Gespräch über Frauen und Geld)
20.05.2026
1 Stunde 15 Minuten
Geld ist ein feministisches Thema – auch wenn es lange so getan wurde, als wäre es das nicht. In dieser Folge hat Kerstin Angela Mygind zu Gast, Creatorin und Finanzpodcasterin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Frauen den Einstieg ins Thema Finanzen zu erleichtern. Der Grund: Sie selbst hat irgendwann gemerkt, dass sie ihr eigenes Unwissen mehr kostet, als sie vermutete. Die beiden sprechen darüber, warum so viele Frauen das Investieren noch immer als fremdes Terrain empfinden, was Kerstin in Sachen Geld Angst macht, was ETFs eigentlich sind und warum der beste Zeitpunkt zum Anfangen immer jetzt ist – egal wie klein der erste Schritt ist.


Ausserdem: Olivia Rodrigo sorgt für Furore im Babydoll-Dress und Sarah Engels verärgert das Internet.


Tipp: Der gemeinsame Lesetipp (danke Tiktok) von Kerstin und Angela ist "Yesteryear" von Caro Claire Burke.
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Über diesen Podcast

Klug, feministisch und mit Haltung.
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Nicht investieren ist so *Yesteryear* (oder: Ein Gespräch über Frauen und Geld)
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