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Hasse mit Liebe Archiv

38 Episoden
52 Minuten
Brennende Barrikaden in Paris, Wasserwerfer an der Zürcher Langstrasse, Plünderungen in Frankfurt: Die Bilder der Proteste und Krawalle der letzten Wochen haben ganz Europa aufgewühlt. Doch während fast nur über die Gewalt gesprochen wird, gehen Hunderttausende junge Menschen friedlich für bessere Schulen und ein bezahlbares Leben auf die Strasse. Kerstin Hasse fragt deshalb: Schauen wir eigentlich richtig hin, oder übersehen wir etwas Entscheidendes?

Zu Gast ist Danielle Basler, Journalistin, Politikwissenschaftlerin, Produzentin von «Hasse mit Liebe» und Teil genau jener Generation, über die gerade alle reden. Gemeinsam gehen die beiden der Frage nach, woher unsere Empörung kommt und wem sie dient. Sie schauen auf die Szenen aus Paris, wo die «Casseurs» schon vor dem Protestmarsch bereitstanden, und darauf, warum Gewalt immer die stärkeren Bilder liefert als friedlicher Protest.

Ausserdem: Vorwürfe gegen Trump aus der Schweiz, empörte Schlagzeilen zu Anna Rosenwasser und eine Antwort darauf, warum gerade alle über den Film «You Can See Everything» reden.

Tipps:

«LOL 2.0» von Kerstin

Bibi Blocksberg auf Instagram folgen von Dani

Links:

Interview mit Béatrice Keul:

https://www.annabelle.ch/leben/beatrice-keul-wirft-trump-vergewaltigung-vor-die-drohungen-sind-massiv-geworden/

Artikel von Oliver Meiler über die «Casseurs»

https://www.tagesanzeiger.ch/frankreich-wer-sind-die-chaoten-vom-17-oktober-773122290380

Anja Glovers Podcast «Home» über strukturelle Gewalt:

https://open.spotify.com/episode/0rDTBXmosFEPASTIoKJshP

Theorie Protest Paradigm von Douglas McLeod

https://scholarship.law.missouri.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1529&context=jdr
44 Minuten
Hattet ihr schon mal eine Freundschaftstrennung? Und wie zeigt ihr euren Freundinnen eigentlich, dass ihr sie liebt? «Girls» kommt zurück, zehn Jahre nach dem Finale, und Kerstin Hasse nimmt das zum Anlass, über die Beziehungen zu sprechen, die uns wirklich tragen.

Sie erzählt, warum sie in ihren Zwanzigern Freundschaften unbewusst hinter Partner und Familie gestellt hat und was ein ruhiges, aber schmerzhaftes Gespräch auf ihrem Balkon daran geändert hat. Sie spricht offen über eine Freundschaft, die sie fast verloren hätte, und über eine, die tatsächlich zerbrochen ist, ohne dass sie damals überhaupt Worte dafür hatte. Und sie fragt, ob ihre Generation die Sicherheit, die früher dem Partner zugeschrieben wurde, heute bei ihren Freundinnen findet.

Ausserdem in «Hasse dies und liebe das»: Warum Céline Amaudruz gefragt wird, ob sie mit kleinen Kindern in den Bundesrat kann, was Jacinda Ardern dazu zu sagen hätte. Ausserdem das absurdeste Drama der Woche: Kelly Clarkson hat beed mit einem Zauberladen in Brooklyn - wegen eines mechanischen Singvogels.

Tipp: Rabbit Hole – der neue Podcast von Kerstin Hasse und Andrea Jansen über Frauenstereotypen. Überall dort, wo es Podcasts gibt.

https://pod.link/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy8xMTg0ZTk5ZjQvcG9kY2FzdC9yc3M?view=apps&sort=popularity

Quellen:

Jacinda Ardern 2018 bei der UN-Generalversammlung mit Baby: https://www.youtube.com/watch?v=Pxp3tujHoUs

Ankündigung für das Girls-Comeback:

https://www.youtube.com/watch?v=tfJiGcTK094
1 Stunde 18 Minuten
Was magst du eigentlich an dir? Diese Frage hat Kerstin Hasse an einem Abend im Kaufleuten Zürich allen gestellt: Passant:innen auf der Strasse, einem Gast im Publikum und schliesslich Jennifer Bosshard. Die beiden kennen sich seit über zehn Jahren, seit Jenny als Praktikantin und Kerstin als Volontärin bei der «annabelle» angefangen haben. 

Im Gespräch erzählt Jennifer Bosshard, wie sie mit Mitte zwanzig plötzlich Moderatorin von «Glanz & Gloria» war und was es bedeutet, wenn das halbe Land glaubt, ein bisschen über einen bestimmen zu dürfen. Sie spricht über Schubladen, über Türen, die sich durch das eigene Aussehen öffnen und andere, die verschlossen bleiben. 

Davor geht es bei «Hasse dies und liebe das» um eine 22-jährige Studentin, die mit ihrer Recherche eine Elite-Uni zum Hinschauen zwingt, um eine Studie, die zeigt, warum die grossen Filme immer noch von Männern gemacht werden, und um die Frage, ob Taylor Swift den Liebeskummer braucht (oder ob sie einfach weniger cringe sein sollte in ihren Lovesongs). 

Eine Live-Folge über Fremdbilder, Selbstbilder und die Frage, wer eigentlich entscheiden darf, wer wir sind.

TIPPS: 

Jennifer Bossard tippt die Serie «Shrinking» 

Kerstin tippt Elin, die Schweizer Sängerin, die im Kaufleuten das Publikum mit ihrem Song «Bereue wird ichs nie» live überraschte. Alle Infos zu Elins EP und ihrer Tour findet ihr auf www.elinmusik.ch
39 Minuten
Kerstin hat genug von Weltuntergangs-Schlagzeilen, die KI wie einen mysteriösen Akteur mit eigenem Willen behandeln – als könnte eine Maschine einfach «beschliessen», die Menschheit auszulöschen. In dieser Folge stellt sie die unbequemere Frage: Wer baut diese Systeme eigentlich, wer testet sie, wer genehmigt sie, wer setzt sie ein – und wer verdient daran? Wirft man einen Blick auf die Menschen, die gerade tatsächlich über die Zukunft der KI entscheiden, ist die Antwort ziemlich eindeutig männlich. Sam Altman, Elon Musk, Dario Amodei – die grossen Bühnen gehören fast durchgehend denselben Tech-Bros. Kerstin ordnet ein, warum diese Schieflage kein Zufall ist, und stellt euch weibliche Stimmen aus der KI-Welt vor, denen es sich lohnt, zuzuhören. Wie zum Beispiel Timnit Gebru.

Ausserdem: Nein, wir müssen uns nicht über Sydney Sweeney echauffieren, stattdessen lieber in den Fokus rücken, dass es im Schweizer Parlament so viele Frauen hatte wie noch nie.

Tipp:

Empire of AI – Karen Hao

Quellen:

Essay von Dario Amodei:

https://darioamodei.com/post/we-must-pace-the-frontier

Spiegel KI-Titelstory:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz-ki-bosse-fordern-regeln-trump-und-xi-haben-eigene-ziele-a-d2031049-ab89-45ee-beef-56a2f8ab5919

Timnit Gebru über AI:

https://www.wired.com/story/one-of-ais-fiercest-critics-says-all-the-doom-talk-is-meant-to-distract-us/
1 Stunde 1 Minute
Kerstin ist ready für die Kathleen-Kelly-Season – für kuschlige Herbstmode, für Duftkerzen und Popkultur-Klassiker. Damit ist sie nicht alleine: Die Werke von Jane Austen boomen - gleich mehrere neue Adaptionen erscheinen in den nächsten Wochen. Um diesen Trend zu analysieren hat sie Kerstin die richtige Gesprächspartnerin ins Studio geholt: Annik Hosmann, Journalistin, Podcasterin und Bücher-Enthusiastin.

Sie sprechen darüber, warum Jane Austen 2026 gefühlt überall ist, was BookTok damit zu tun hat, und weshalb uns Regency-Romantik faziniert. Und dann landet die Folge dort, wo sie hingehört: bei Frauen, die unter Pseudonymen schreiben mussten, weil man sie sonst nicht ernst nahm. Und bei der Frage, was sich seit damals wirklich verändert hat.

Ausserdem: Was wir von Gloria Steinem lernen können, warum das Ja zur Fristenlösung im Lichtenstein eben nicht ganz so einfach zu feiern ist und warum Miley jetzt einfach nur Miley heisst.

Diese Folge wird präsentiert von Collectif Mon Amour. Entdeckt jetzt - wie Kerstin – die neue Cashmere Kollektion auf https://collectifmonamour.com/

Tipps:

Annik empfiehlt "The Penelopiad" / "Penelope und die zwölf Mägde"

Kerstin empfiehlt "Famous Last Words" auf Netflix mit Gloria Steinem

Ausserdem: Kerstin und Annik hosten zusammen das Cinema Ciao im KinoKoni Zürich – und die nächste Ausgabe am 28.Oktober widmet sich «Sense and Sensibility». Kommt vorbei!
49 Minuten
In der letzten Podcastfolge fiel der Satz: Ich würde nur einen Mann daten, der in Therapie war. In dieser Folge fragt Kerstin, ob das wirklich stimmt – oder ob es nicht eigentlich für uns alle gilt. Sie schaut sich an, warum Frauen in der Schweiz fast dreimal so oft in Therapie sind wie Männer, was der Fachbegriff «Normative Male Alexithymia» damit zu tun hat, warum der Zugang zu Therapie gerade politisch zum Streitthema wird, und warum inzwischen so viele Menschen lieber ChatGPT fragen als eine echte Therapeutin. 

Ausserdem: Love is Blind UK liefert solides Reality-Drama (mit einer ultra nervigen Kandidatin) und der Bund spart an falscher Stelle – nämlich bei der Prävention gegen Gewalt an Frauen. 

Nicht verpassen! Kerstin kommt am 7. Oktober ins Kaufleuten, hier findet ihr Tickets: https://kaufleuten.ch/event/hasse-mit-liebe-podcast/

Tipps: Mediationsapp Happier oder Headspace 
35 Minuten
Stellt euch vor: Ihr seid nicht verheiratet und dürft deshalb nur einmal im Jahr legal Sex haben. Absurd? Genau das ist das Setting vom neuen Film "One Night Only" – und der Aufhänger für diese Spezialausgabe von Hasse mit Liebe. Kerstin trifft Gülsha Adilji und spricht mit ihr über selbst verordnete Datingpausen (in der sich Gülsha befindet, wenn auch nur recht theoretisch, wie Kerstin analyisiert), über Meet-cutes à la Hollywood, über den Mut zur Liebe und die Frage, wann der richtige Moment ist, um das erste Mal mit einem neuen Date zu schlafen.

Tipps:

Good Material von Dolly Alderton

Verpasst den nächsten Live-Event von Hasse mit Liebe nicht: am 7. Oktober kommen wir ins Kaufleuten! https://kaufleuten.ch/event/hasse-mit-liebe-podcast/
49 Minuten
Kerstin ist zurück – aus dem Inselurlaub und ready, um mit euch alles zu besprechen, was in diesem Sommer bereits so los war. Sie spricht über den Fall Patrick Frei und darüber, warum ein Mann mit gesellschaftlichem Vertrauensvorschuss oft länger ungestört bleibt – und warum es dafür die Solidarität von Männern braucht. Und dann noch: der Sommer-Aufreger um «Carbonara-Körper» und «Skinny Fat», zwei neue Namen für ein altes Spiel mit dem weiblichen Körper. Wie kommt es eigentlich, dass wir immer neue Wege finden, um Frauenkörper zu schubladisieren? Kerstin reflektiert über solche Labels und erzählt, wie sie selbst lernen musste, im Spiegel des Sportstudios sanfter mit sich zu sein. 

Ausserdem beantwortet Kerstin die Frage aus der Community, warum Hitze eigentlich Frauen stärker trifft als Männer und gibt ein paar heisse Popkultur Tipps. 

Ihr habt Fragen, Anregungen? Dann schreibt uns auf hallo@hassemitliebe.ch oder hinterlässt hier einen Kommentar! 

Tipp der Woche: 

Aaron Frazer: «If I got it» 

Quellen: 

SRF zu Hitze

https://www.srf.ch/wissen/gesundheit/frauen-unterm-brennglas-hitzesommer-belasten-viele-aber-nicht-alle-gleich-stark

Carbonara Körper in der ZEIT: https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2026-07/krafttraining-frauen-fitnessstudio-muskelaufbau-gym-bros

Skinny Fat in der annabelle: https://www.annabelle.ch/leben/leitner-lamentiert-seid-ihr-noch-duenn-oder-schon-skinny-fat/

Recherche Patrick Frei im Tagi: https://www.tagesanzeiger.ch/ex-svp-grossrat-patrick-frei-soll-15-jaehrige-missbraucht-haben-849450080298
1 Stunde 15 Minuten
Für die Sommer-Spezialfolge hat sich Kerstin zwei Frauen an ihre Seite geholt: Andrea Pfalzgraf, Journalistin, Dokumentarfilmerin und Filmautorin, und Danielle Basler, Radiomoderatorin und Produzentin bei Ellie Media. Drei Frauen, drei Lebensphasen – und ein offenes Gespräch darüber, was es bedeutet, Frau zu sein.

Sie sprechen über die 20er, jenes Jahrzehnt, in dem man noch felsenfest zu wissen glaubt, was richtig und was falsch ist. Über das Frausein zwischen 30 und 40: die grossen Fragen, die auftauchen, und die Konsequenzen, die sie nach sich ziehen. Und darüber, wie sich das Leben als Frau in den 60ern anfühlt: Was leichter wird, was bleibt und was man loslässt.

Ausserdem: die Mutlosigkeit, die momentan viele Frauen begleitet, und was dagegen helfen kann. Warum männliche Solidarität wichtig ist und dennoch oft so rar. Und die Frage, die alle drei beschäftigt: Woher nimmt frau eigentlich Hoffnung, wenn vieles gerade schwer wiegt?

Tipps:

Andreas Tipp: Wear Sunscreen von Baz Luhrmann

Danis Tipp: Und Alle So Still von Mareike Fallwickl

Kerstins Tipp: The Vanishing Half von Brit Bennett
45 Minuten
Kerstin hat sich diesen Sommer etwas Radikales vorgenommen: Pause machen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. In dieser Folge erzählt sie, warum die bevorstehende Sommerpause sie mehr gestresst hat als erleichtert, wie sie sich als Selbstständige in eine Überarbeitungs-Logik hineinmanövriert hat, und was ein unverhofftes freies Wochenende damit gemacht hat.

Ausserdem: Warum Hitze politisch ist und die Männer-WM sowieso. Und: Dua-Lipa eröffnet eine Bibliothek - als hätten wir noch einen Grund mehr gebraucht, um sie zu lieben.

Lesetipp: Freitag https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/wie-die-hitzewelle-in-paris-die-armen-toetet-waehrend-reiche-baden-gehen

Und: «Legally Blonde» Film und Serie gibt es auf Amazon Plus
1 Stunde 15 Minuten
In dieser Folge fragt Kerstin: Wer nimmt eigentlich Raum ein – und mit welchen Privilegien? Gemeinsam mit der Soziologin, Autorin und Rassismus-Expertin Anja Glover spricht Kerstin über versteckten Rassismus in der Popkultur – von Louise from St. Louis in Sex and the City bis zu White Savior Narrativen und der Frage: Was haben Privilegien mit all dem zu tun. Anja nimmt dabei auch Office Romance auseinander – den neuen Netflix-Romcom mit Jennifer Lopez und Brett Goldstein, den Kerstin eigentlich empfehlen wollte. Für Anja ist der Film auch eine Liebeserklärung an den Kapitalismus: Die Airline-CEO trifft den Anwalt, die Chefetage wird zur Bühne für die grosse Romanze. Anja fragt: Was erzählen uns diese Bilder eigentlich darüber, wen wir begehrenswert finden – und warum?

Ausserdem in dieser Folge: Emily Ratajkowski hat ein neues Essay veröffentlicht – und das Internet dreht sich wieder. Und im Liechtenstein hat Erbprinz Alois zum zweiten Mal in einer Generation ankündigt, den Volkswillen zu kippen und sich gegen eine Fristenlösung für Abtreibungen zu stellen.

Tipps:

Anja: Sinners Film

Kerstin: You Made a Fool of Death with Your Beauty oder auf Deusch: Du bist so schön, sogar der Tod erblasst

Ausserdem weitere tolle Tipps von Anja:

Dear White People: ine US-amerikanische Comedy-Drama-Serie und erzählt von einer Gruppe junger Schwarzer Student:innen, die versuchen, kulturelle und rassistische Vorurteile zu überwinden. Insecure Diese Serie wirft einen ehrlichen und dennoch unterhaltsamen Blick auf das Leben von zwei Afroamerikanerinnen in Los Angeles.

Queen Sono: Die erste afrikanische Netflix-Originalserie, die eine südafrikanische Geheimagentin in den Mittelpunkt stellt.

Little Fires Everywhere: Die Serie beschreibt das scheinbar idyllische Leben einer amerikanischen Bilderbuchfamilie, deren Leben durch die Künstlerin Mia Warren und deren Tochter Pearl auf den Kopf gestellt wird.

The White Lotus :Die Serie folgt den Erlebnissen der Gäst:innen und Angestellten eines exklusiven Resorts in Hawaii und übt Kritik daran, wie sich einige Menschen im Urlaub benehmen sowie welchen Einfluss ein solcher Tourismus auf die Einheimischen haben kann.

Mrs. America Mrs. America erzählt die hürdenreiche Geschichte der Bewegung zur Ratifizierung des Equal Rights Amendment.

Sorry to bother you: In dieser Science Fiction Komödie braucht ein junger Afroamerikaner dringend einen Job und tritt eine Telemarketing-Stelle an. Dort entdeckt er die Fähigkeit, seine Stimme «weiss» klingen zu lassen, was ihm zu ungeahntem Erfolg verhilft.

Parasite: Der südkoreanische Film dreht sich um den Sohn einer armen Familie, der einen Job bei einer reichen Familie bekommt. Er gilt als Kritik an den südkoreanischen und westlichen Lebens-, Arbeits- und Konsumverhältnissen.

Rafiki: Dieser kenianische Film erzählt die Liebesgeschichte zweier Frauen in Nairobi. Der Film trug zum Diskurs über Homosexualität in Kenia bei und war der erste kenianische Film, der auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde.

Get out: In diesem Horrorfilm besuchen ein afroamerikanischer Fotograf und seine weisseFreundin erstmals ihre Familie auf deren Landsitz, was für ihn nicht nur im übertragenen Sinn zum puren Horror wird.

Roma: Dieser mexikanische Film zeigt das Leben einer indigenen Haushälterin in den 1970er Jahren in Mexiko-Stadt.

Black Panther: Wakanda Forever - Dieser Film ist Marvels Superhelden-Fortsetzung, in welchem das Königreich nach T'Challas Tod angegriffen wird, weil es externe Kräfte auf das Vibranium des Landes abgesehen haben.

The hate U give: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: im verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
34 Minuten
Kerstin sitzt in Frankreich, wo gerade ein Film über Michael Lenke in den Kinos läuft – den Mann, der den Womanizer erfunden hat. Sie hat ihn vor Jahren in Niederbayern besucht und mit ihm über seine Erfindung gesprochen, die Millionen von Frauen Orgasmen beschert hat. Kerstin findet: Das ist der perfekte Moment, um die grössere Frage zu stellen. Was sagt die Geschichte des Vibrators über die Geschichte der Frau aus? Warum müssen wir gleichzeitig auch über Selbstbestimmung und Hysterie als Diagnose reden?

Ausserdem: Ein Internetheld der Woche und Naomi Osaka, die sich nicht um Fashion-Regeln auf dem Tennis-Court kümmert.

Tipp der Woche: Das beherrschte Geschlecht von Sandra Konrad
1 Stunde 15 Minuten
Geld ist ein feministisches Thema – auch wenn es lange so getan wurde, als wäre es das nicht. In dieser Folge hat Kerstin Angela Mygind zu Gast, Creatorin und Finanzpodcasterin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Frauen den Einstieg ins Thema Finanzen zu erleichtern. Der Grund: Sie selbst hat irgendwann gemerkt, dass sie ihr eigenes Unwissen mehr kostet, als sie vermutete. Die beiden sprechen darüber, warum so viele Frauen das Investieren noch immer als fremdes Terrain empfinden, was Kerstin in Sachen Geld Angst macht, was ETFs eigentlich sind und warum der beste Zeitpunkt zum Anfangen immer jetzt ist – egal wie klein der erste Schritt ist.

Ausserdem: Olivia Rodrigo sorgt für Furore im Babydoll-Dress und Sarah Engels verärgert das Internet.

Tipp: Der gemeinsame Lesetipp (danke Tiktok) von Kerstin und Angela ist "Yesteryear" von Caro Claire Burke.
1 Stunde 26 Minuten
Lena Dunham hat ein Memoir geschrieben. Es heisst «Fame Sick» – und es erzählt davon, was passiert, wenn das Internet nicht nur deinen Ruf zerstört, sondern deine Identität übernimmt. Genau das machen Deepfakes möglich. Und sie betreffen längst nicht mehr nur Prominente.

Kerstin spricht in dieser Folge über Geburtstage und Host-Anxiety und über Lina Dunhams Memoiren, die sie sich gerade als Hörbuch anhört, was sich ein bisschen anhört, als hätte sie «Hannah» aus «Girls» in den Ohren. Ausserdem: Frankreich, Vincent Bolloré und was passiert, wenn ein Multimilliardär systematisch Medien aufkauft, um ein rechtsaussendes politisches Narrativ salonfähig zu machen. Sounds familiar, oder?

Im Hauptteil spricht Kerstin mit zwei erfahrenen Juristinnen und Expertinnen für digitales Strafrecht: Sarah von Hoyningen-Huene und Jutta Oberlin. Sie arbeiten an der Schnittstelle von KI, Datenschutz, Strafrecht und digitaler Gewalt – und sie erklären, warum wir in der Schweiz rechtlich noch weit davon entfernt sind, Frauen vor Deepfakes wirklich zu schützen. Was tun, wenn man betroffen ist? Warum greift der neue Revenge-Porn-Artikel nicht? Wie sexistisch ist unser Rechtssystem – und was braucht es jetzt, um das zu ändern?

Tipps der Folge:

Jutta empfiehlt: Thomas-Gabriel Rüdiger, Professor und Polizist, der zu KI, Kinderpornografie und Strafrecht im digitalen Raum arbeitet – auf LinkedIn und über seine Homepage erreichbar.

Sarah empfiehlt: Die Buchserie «Rebel Girls» – 100 Geschichten über 100 beeindruckende Frauen, die die Welt bewegen.

Kerstin empfiehlt: «Mit Männern leben – Überlegungen zum Pelicot-Prozess» von der Philosophin Manon Garcia

Hasse mit Liebe erscheint alle zwei Wochen. Abonniere den Newsletter auf hassemitliebe.com für noch mehr Inspiration, Haltung und Liebe.
55 Minuten
Kerstin und Andrea sind zurück. Mit Goldkelchen, Rosé-Prosecco und der Frage, die eigentlich nie beantwortet werden kann: Ist Liebe blind? Die beiden setzen das Gespräch fort, das mit einem Cliffhanger endete – und tauchen tiefer ein. Andrea erzählt von ihrem eigenen «Love is Blind»-Moment: einer Beziehung, die ... ;-). Und Kerstin fragt: Was macht das eigentlich mit uns, wenn wir heute alles über jemanden googeln können, bevor wir ihn überhaupt richtig kennen?

Die beiden sprechen über Red Flags (Lovebombing, Daytrading, schlechte Bettwäsche), über die Frage ob arrangierte Ehen vielleicht die effizientere Lösung wären, über Pheromone als eigentliche Entscheidungsinstanz – und darüber, wann man als Freundin eigentlich den Mund aufmachen darf.