Update: Untervermietung ist kein Geschäftsmodell
Mieter dürfen bei Untermieten nicht mehr verlangen, als sie selbst
zahlen. Was heißt das für den Mietmarkt? Und: Sven Schulze wird
Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt.
8 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
Ein Mieter darf mit der Untervermietung seiner Mietwohnung keinen
Gewinn erzielen, der über seine eigenen Aufwendungen hinausgeht. So
hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch
entschieden. Untervermietung diene dazu, Ausgaben zu decken –
nicht, um Geld zu verdienen. Grundlage des Urteils war ein Fall aus
Berlin: Eine Vermieterin hatte einem Mieter den Vertrag gekündigt,
weil er seine Zweizimmerwohnung während eines längeren
Auslandsaufenthalts "gewinnbringend" untervermietet habe. Der
43-Jährige verlangte für die 65 Quadratmeter 962 Euro im Monat. Er
selbst habe anfangs eine Nettokaltmiete von 460 Euro gezahlt. Was
bedeutet dieses Urteil für überteuerte Untermieten und den
angespannten Mietmarkt? Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort
der ZEIT erklärt im Podcast, wann Untervermietung erlaubt ist und
wo die Grenzen liegen. Sven Schulze (CDU) ist neuer
Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt geworden: Die Koalition aus
CDU, SPD und FDP wählte Schulze zum Nachfolger von Reiner Haseloff,
der das Amt nach knapp 15 Jahren abgegeben hatte. Der CDU-Politiker
erhielt im ersten Wahlgang 58 Ja-Stimmen, nötig waren mindestens
49. Mindestens zwei Abgeordnete aus der Opposition stimmten für
ihn, denn die Koalition aus CDU, SPD und FDP verfügt nur über 56
der 97 Sitze im Landtag. Mit dem Wechsel erhofft sich die CDU einen
Vorteil für ihren Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl am 6.
September. In Umfragen liegt die AfD derzeit mit etwa 39 Prozent
vor der CDU, die auf rund 26 Prozent kommt. Außerdem im
Update: Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch
Büros der Deutschen Bank in Frankfurt am Main und Berlin
durchsucht. Es geht um einen Geldwäscheverdacht. Nach Informationen
der Süddeutschen Zeitung steht der Verdacht im Zusammenhang mit dem
unter EU-Sanktionen stehenden russischen Oligarchen Roman
Abramowitsch. Und sonst so? Sie ist zurück: die
Wildkatze in Schleswig-Holstein Moderation und Produktion:
Simone Gaul Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin
Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundesgerichtshof:
BGH untersagt Mietern Gewinn durch Untervermietung Sachsen-Anhalt:
Sven Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt
Staatsanwaltschaft Frankfurt: BKA durchsucht Deutsche Bank wegen
Geldwäscheverdachts Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT
hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues
Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören?
Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts
und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls
Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie
jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und
hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Gewinn erzielen, der über seine eigenen Aufwendungen hinausgeht. So
hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch
entschieden. Untervermietung diene dazu, Ausgaben zu decken –
nicht, um Geld zu verdienen. Grundlage des Urteils war ein Fall aus
Berlin: Eine Vermieterin hatte einem Mieter den Vertrag gekündigt,
weil er seine Zweizimmerwohnung während eines längeren
Auslandsaufenthalts "gewinnbringend" untervermietet habe. Der
43-Jährige verlangte für die 65 Quadratmeter 962 Euro im Monat. Er
selbst habe anfangs eine Nettokaltmiete von 460 Euro gezahlt. Was
bedeutet dieses Urteil für überteuerte Untermieten und den
angespannten Mietmarkt? Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort
der ZEIT erklärt im Podcast, wann Untervermietung erlaubt ist und
wo die Grenzen liegen. Sven Schulze (CDU) ist neuer
Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt geworden: Die Koalition aus
CDU, SPD und FDP wählte Schulze zum Nachfolger von Reiner Haseloff,
der das Amt nach knapp 15 Jahren abgegeben hatte. Der CDU-Politiker
erhielt im ersten Wahlgang 58 Ja-Stimmen, nötig waren mindestens
49. Mindestens zwei Abgeordnete aus der Opposition stimmten für
ihn, denn die Koalition aus CDU, SPD und FDP verfügt nur über 56
der 97 Sitze im Landtag. Mit dem Wechsel erhofft sich die CDU einen
Vorteil für ihren Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl am 6.
September. In Umfragen liegt die AfD derzeit mit etwa 39 Prozent
vor der CDU, die auf rund 26 Prozent kommt. Außerdem im
Update: Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch
Büros der Deutschen Bank in Frankfurt am Main und Berlin
durchsucht. Es geht um einen Geldwäscheverdacht. Nach Informationen
der Süddeutschen Zeitung steht der Verdacht im Zusammenhang mit dem
unter EU-Sanktionen stehenden russischen Oligarchen Roman
Abramowitsch. Und sonst so? Sie ist zurück: die
Wildkatze in Schleswig-Holstein Moderation und Produktion:
Simone Gaul Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin
Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundesgerichtshof:
BGH untersagt Mietern Gewinn durch Untervermietung Sachsen-Anhalt:
Sven Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt
Staatsanwaltschaft Frankfurt: BKA durchsucht Deutsche Bank wegen
Geldwäscheverdachts Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT
hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues
Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören?
Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts
und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls
Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie
jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und
hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Weitere Episoden
10 Minuten
vor 1 Tag
12 Minuten
vor 1 Tag
12 Minuten
vor 2 Tagen
13 Minuten
vor 2 Tagen
11 Minuten
vor 3 Tagen
In Podcasts werben
Abonnenten
Freiburg
Berlin
Gottmadingen
Guntersblum
Göttingen
Mühlacker
München
Munich
wolfratshausen
Rehau
Thayngen
Heidelberg
Lüneburg
Berlin
Potsdam
Bensheim
Kritzendorf
Hildesheim
Berlin
Radebeul
gladbeck
Bodensee
Bonn
Berlin
Biebertal
Kommentare (0)