Narzissmus in Beziehungen – Psychologie statt Halbwissen

Narzissmus in Beziehungen – Psychologie statt Halbwissen

1 Stunde 10 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen

57 - Narzissmus ist in aller Munde – kaum ein Begriff wird im
Partnerschaftskontext so viel hin und her geschmissen. Man redet
bei vermeintlichen „Narzissten“ in Beziehungen fast schon von
einer Art Täter-Opfer Dynamik. Man spricht von narzisstischen
Mustern, wie man diese erkennt und tauscht sich über tragische
Geschichten aus, wo oft von toxischen Beziehungen, Gaslighting,
Manipulation, Abwertung und mitunter auch von Missbrauch die Rede
ist.





Aber was ist eigentlich Narzissmus? Was bedeutet der Begriff
wirklich, und reden wir alle vom gleichen? Woran erkenne ich, ob
jemand Narzisstisch ist und wann ist es vielleicht doch etwas
anderes? Vorab können wir als Psychologen sagen; wir
unterscheiden den Narzissmus als Persönlichkeitseigenschaft, und
die narzisstische Persönlichkeitsstörung als diagnostizierbare
psychische Störung – denn beides sind sich unterscheidende
Phänomene, auch wenn sie auf dem gleichen Konzept aufbauen. Und
Spoiler: Das eigentliche Konzept ist nicht so negativ eingefärbt,
wie es oft scheint. In dieser Episode erfahrt ihr, was
psychologisch definierter Narzissmus ist, wie er entsteht; was
für einen menschlichen Ursprung er hat und welche Bedürfnisse und
Unsicherheiten diesem Muster unterliegen. Ihr erfahrt, was die
Eigenschaft von der Störung unterscheidet, wie sich Narzissmus in
Beziehungen äussert und wie man solche Muster erkennen kann.
Warum fühlt man sich oft so angezogen von diesen Menschen, und
wann ist der Kipppunkt erreicht? Warum fällt es vielen so schwer,
zu kommunizieren, zu kritisieren und auch, im Zweifel, zu gehen?
Wir besprechen auch, was man tun kann, wenn man diese Muster bei
sich oder einem Partner feststellt; was wirklich hilft, und wann
man lieber den Schlussstrich der Beziehung ziehen sollte.

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